Homepage des TV Hardheim Handball

Nächstes Heimspiel

TV Hardheim - SG Heddesheim


Spielübersicht

1. MANNSCHAFT (BADENLIGA)

Sa, 25.01.20, 17:00   TV Friedrichsfeld - TV Knielingen

Sa, 25.01.20, 19:00   TSG Wiesloch - SG Stutensee-Weingarten

Sa, 25.01.20, 19:30   TSV Viernheim - HSG St.Leon/Reilingen

Sa, 25.01.20, 19:30   TV Hardheim - SG PF/Eutingen 2

Sa, 25.01.20, 20:00   SG Heidelsheim/Helmsheim - TSV Birkenau

So, 26.01.20, 17:00   HG Oftersheim/Schw. 2 - TSG Plankstadt

So, 26.01.20, 17:30   SG Heddesheim - SG Leutershausen 2

27:22

31:19

27:18

25:31

23:24

25:25

29:28


2. MANNSCHAFT (BEZIRKSKLASSE HEILBRONN-FRANKEN)

Sa, 25.01.20,  18:00 TSG Schwäbisch Hall - TV Hardheim 2

22:19


3. MANNSCHAFT (KREISKLASSE B HEILBRONN-FRANKEN)

So, 26.01.20, 18:00  HA Neckarelz 2 - TV Hardheim 3

26:17


DAMEN (HSG ODENWALD-BAULAND) (BEZIRKSLIGA HEILBRONN-FRANKEN)

Sa, 25.01.20,  20:00 TSG Schwäbisch Hall - HSG Odenwald-Bauland

19:21



Alle Spiele am Wochenende in der Walter-Hohmann-Schulsporthalle in Hardheim


Aktuelle Spiel- und Vorberichte:

Nur im ersten Drittel des Spiels mitgehalten

TV Hardheim verliert daheim deutlich gegen die SG Pforzheim/Eutingen II / Zehn Mal die Latte getroffen / Gegner hatte „aufgerüstet“

Nach den jüngsten Erfolgen mussten Hardheims Badenliga-Handballer am Samstagabend wieder eine Niederlage einstecken. Beim Endstand von 25:31 (11:14) fehlten den Hardheimern sechs Tore auf die Gäste von der SG Pforzheim/Eutingen II, die von der ersten bis zur letzten Minute ihre Marschroute durchzogen und dem TVH wenig Entfaltungsspielraum für sein Spiel ließ.

In der ersten Analyse trauerte man auf Hardheimer Seite zunächst den zehn Lattentreffern nach, die das Endergebnis letztlich mitprägten, und so mancher Zuschauer in der gut besuchten Walter-Hohmann-Sporthalle ordnete die Niederlage der Tatsache zu, dass einige Spieler aus der ersten SG-Mannschaft mit die Reise nach Hardheim antraten, da diese erst gestern in der Oberliga spielte.

Dazu zählt auch Julian Broschwitz, der mit insgesamt zwölf Treffern die Akzente setzte, während Nick Kusch, Nik Wittke und Paul Lupus ebenfalls alle aus der ersten Mannschaft die Torschützenliste ergänzten. Benjamin Löckel im Tor der Gäste erwischte zudem einen glänzenden Tag, und damit erklärt sich die Hardheimer Niederlage letztlich, auch wenn der TVH an diesem Samstagabend hinter den eigenen Erwartungen etwas zurück bliebt.

Das erste Drittel der Partie gestalteten die Gastgeber dennoch ausgeglichen und hatten Dank ihrer kämpferischen Leistung den frühen Drei-Toren-Rückstand egalisiert. Ein Manko zeigte sich aber da schon: Hardheims Chancenverwertung. Die zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Kurz vor der Pause zogen die Gäste das Tempo nochmals an und nahmen letztlich eine 14:11-Führung mit in die Kabine.

Gefallen am Spiel gefunden

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste Gefallen am Spiel und schraubten das Ergebnis innerhalb weniger Minuten auf 14:20, 18:25 und 19:27 empor und bestimmten das Geschehen. Da konnte Hardheims junger Torhüter Artur Sander noch so gut halten, letztlich flogen ihm die Bälle allzu oft um die Ohren, nachdem Hardheims Abwehr immer mehr überfordert war. Bereits zehn Minuten vor Spielende war klar, dass die Punkte diesmal nicht in Hardheim bleiben würden. Am Ende musste man sich nach aufopferungsvollen Kampf deutlich mit 25:31 geschlagen geben, und diese Niederlage kostete dem TVH letztlich gleich vier Plätze in der Tabelle. Am kommenden Samstag gegen den Tabellenvierten aus Heddesheim steht erneut ein Heimspiel an.

mehr lesen

Formkurve zeigt unstrittig nach oben

Nach zwei Wochen Pause greift der TV Hardheim wieder ins Geschehen ein / Pforzheim/Eutingen II sollte eine lösbare Aufgabe sein

 

Nach der zweiwöchigen Pause greift am Samstag der TV Hardheim wieder in das Spielgeschehen in der Handball Badenliga ein und tritt in eigener Halle gegen die Spielgemeinschaft von Pforzheim/Eutingen 2 an. Am vergangenen spielfreien Wochenende waren Hardheims Handballer nur Zuschauer und konnten registrieren, dass sich auf Grund des Ausganges der Spiele an ihrem Tabellenplatz nichts geändert hat und somit tritt die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy am Samstag nach wie vor als Tabellensechster hat und möchte diese Position auch nach der Partie noch inne haben.

 

Auch wenn der Gegner fünf Tabellenplätze rangiert, beträgt der Abstand ganze zwei Punkte und damit kann sich bereits nach einem Spieltag schon wieder viel ändern. Hardheims Formkurve zeigt allerdings schon den letzten Begegnungen weiter nach oben und so könnte man sich mit einem weiteren Sieg sogar noch einen Platz nach oben verschieben, da der TV Friedrichsfeld als Tabellenfünfter am Samstag gegen den Tabellenführer Knielingen antreten muss.

 

Der Fokus des TVH ist allerdings auf die eigene Partie gegen Pforzheim/Eutingen gerichtet und dabei soll ein weiterer Grundstock gelegt werden um sich weiter vom Tabellenende zu entfernen. In der Hinrunde musste man am zweiten Spieltag die Punkte dem Gegner überlassen und die Niederlage war umso ärgerlich da man kurz vor dem Ende noch mit zwei Toren in Front lag. Inzwischen sind die Goldstädter bei fünf Siegen und acht Niederlagen ganz tief in den Tabellenkeller gerutscht und benötigen jeden Punkt um da wieder heraus zu kommen.

 

Bei einem Sieg könnten die Gäste sogar mit dem TVH wieder gleich ziehen und dies unterstreicht die derzeitige Dichte in der Liga, wo letztlich nur die Punkte zählen und der momentane Tabellenplatz eine trügerische Sicherheit signalisiert. Das weiß  auch Hardheims Coach Lukas Dyszy, der sich davon nicht blenden lässt und seine Mannschaft wieder so vorberietet das am Ende möglichst die Punkte in Hardheim bleiben. Das Abschneiden in den letzten Spielen lässt durchaus hoffen dass dies in heimischem Terrain gelingt wo bekanntlich die Punkte hoch hängen und der Gegner schon zu Bestform gezwungen ist um die Partie für sich zu entscheiden.

 

Das wird auch am kommenden Samstag nicht anders sein und damit stehen die Zeichen auf Sieg ganz gut. Hardheims Zuschauer werden ihren Beitrag dazu leisten und nach Sicht der Dinge kann Hardheims Coach auch wieder auf alle seine Spieler zurückgreifen, die sich zuletzt bestens präsentiert hatten. Einen Ausrutscher möchte man sich in eigener Halle nicht leisten und letztlich steht da auch noch die knappe Niederlage aus der Hinrunde die man mit einem klaren Sieg vergessen möchte.

Angepfiffen wird die Partie gegen den Tabellenelften aus Pforzheim am Samstag zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr in der Walter-Hohmann Halle in Hardheim.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 24.01.2020 k.n.


125 Jahre TV Hardheim 1895 e.V. - Der Jubiläumskalender ist da!

Aus Anlass seines 125 jährigen Jubiläums bietet der TV Hardheim 1895 e.V. einen Jahreskalender 2020 in DIN A3-Format an. Die Verantwortlichen haben sowohl historische als auch aktuelle Foto- und Textdokumente zu einem einmaligen Erinnerungsstück zusammen getragen. In Andeutung auf sein Gründungsjahr kostet 1 Stück 8,95 EUR und ist an folgenden Verkaufsstellen ab sofort erhältlich:

 

  • Aral Tankstelle
  • Esso Tankstelle
  • Bäckerei Gärtner
  • Bäckerei Thorwart
  • Apotheke im Erfapark
  • Apotheke an der Post
  • Volksbank Franken e.G.
  • Weihnachtsmarkt Hardheim 29.11. - 01.12.2019
  • Bei Heimspiele der Handballer

            - Sa. 09.11.2019

            - Sa. 23.11.2019

            - Sa. 07.12.2019

 


Allgemeine Berichte:

Handballfamilie gratuliert Julius Heim zum 80. Geburtstag

Am Dienstag, den 12.11.2019, machte sich die etwas ältere Handballfamilie des TV Hardheim auf, um Julius Heim zu seinem runden Geburtstag zu gratulieren. Unter den Gratulanten befanden sich auch der Vorsitzende des TV Hardheim, Tobias Künzig, sowie der Vorstand der Handballer Manfred Dörr, der ebenfalls an diesem Tage seinen 50zigsten Geburtstag feierte.

Julius Heim war von 1977 bis 2008 in verschiedenen Ämtern (Kassier, stellv. Abteilungsleiter, Zeitnehmer, Kassenprüfer) bei den Handballern tätig, Ehrenmitglied des TV Hardheim und wurde im Laufe seiner Handball-Tätigkeit mit dem Ehrenbrief des Badischen Handball-Verbandes ausgezeichnet. Julius Heim hatte einen wesentlichen Anteil am Aufschwung der Handballer, der sie bis in die Regionalliga Süd führte. Wie groß die Verdienste von Julius Heim für die Handballer waren, zeigt sich an der Zahl der Gratulanten unter denen vier Spielergenerationen zu finden waren. Noch heute ist er begeisterter Zuschauer bei Heimspieltagen von Jugend- und aktiven Mannschaften. Nach einigen Geburtstagsständchen mit Handballliedern, begleitet von Roland Seeber an der Gitarre, wurden die Geschenke an den Jubilar überreicht und im gemütlicher Handballrunde alte Erlebnisse auf und neben den Handball-Hallen aufleben lassen. Besonders kam zur Sprache wie der Jubilar durch seine Tätigkeit als Zeitnehmer, an der noch manuellen Spieluhr, manchen Punkt seiner Hardheimer Mannschaft sicherte und Entscheidungen der Schiedsrichter meist zugunsten des TV Hardheim wegdiskutierte.

Zum Abschluss sang Hans Bischof dem Jubilar noch ein Soloständchen und man verabschiedete sich von dem Gefeierten bis zum nächsten Heimspieltag in der Walter-Hohmann-Halle.

Einiges aus der Trickkiste gezaubert

40 Jugendspieler trainierten unter Anleitung von Handball-Weltmeister Dominik Klein in Hardheim

„Trainieren unter Anleitung von Handball-Weltmeister Dominik Klein“: Dieser Traum ging für rund 40 Jugendspielern der Jahrgänge 2005 bis 2008 aus der Region in Erfüllung.

 

Ermöglicht hatte dies der Förderverein Handball Neckar-Odenwald-Tauber zusammen mit der Kreisjugendleiterin Birgit Holzmann im Rahmen eines Handballcamps, das am Wochenende in der Hardheimer Walter-Hohmann Halle über die Bühne ging.

Insgesamt 187 Mal hat der Handball-Weltmeister aus dem benachbarten Unterfranken das Trikot der Nationalmannschaft übergestreift – und wurde zudem achtmal Deutscher Meister mit dem THW Kiel.

Seit Jahren ist er in ganz Deutschland als Repräsentant für den Handballsport unterwegs. Vor allem die Arbeit mit den Kindern hat es ihm angetan. Vor fünf Jahren weilte er schon mal in Hardheim (die FN berichteten) und hinterließ bleibende Eindrücke bei den Jugendlichen.

Bleibende Eindrücke hinterließ auch das Bürgerpokalturnier im Jahre 2001, hatte er dabei doch seine heutige Frau Isabell kennengelernt, die ihrerseits eine erfolgreiche Handballkarriere eingeschlagen hatte und ebenfalls Nationalspielerin war.

Der zweifache Familienvater präsentierte sich den Handballern einmal mehr von seiner gewohnt aufgeschlossenen Seite, bestens gelaunt. Man spürte förmlich, wie ihm die Arbeit mit den Kindern Spaß macht. Die lauschten ihrerseits gespannt den Ratschlägen und Tipps des ehemaligen Linksaußen der Handball- Nationalmannschaft, der seinerseits auch so Einiges aus der Trickkiste zauberte.

Sein Besuch weckte auch das Interesse zahlreicher Spieler der Männermannschaft sowie zahlreichen Handballfans aus der Region, die es sich nicht nehmen ließen, dabei zu sein, um schließlich auch eines der begehrten Autogramme zu bekommen.

Dabei blieb der sympathische Sportler auch keine Antwort auf die zahlreichen Fragen schuldig, gewohnt lässig, unkompliziert und ohne jede Starallüren, eben als ein Teil einer großen Handballfamilie in Deutschland und darüber hinaus.

Neben dem Trainingscamp gab es schließlich noch die offiziellen Begrüßungsreden, die letztlich zu solch einer denkwürdigen Veranstaltung mit dem Weltmeister zum Protokoll gehören.

Am Ende war die dreitägige Veranstaltung ein großer Erfolg – von dem die Jugendlichen noch lange reden werden.

Und möglicherweise geht ja schon bald einer neuer Handballstern im Handballkreis auf, die Motivation sich sportlich zu engagieren hat Dominik Klein beim Trainingscamp in Hardheim eindrucksvoll gegeben.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 04.11.2019 k.n.

Fortbildung der Handballer war ein voller Erfolg

 

Im Rahmen ihres Konzeptes für Fördertraining der Handballabteilung fand am Samstag, den 26.10.2019, von 10.00 bis 12.00 Uhr eine Trainerfortbildung für Life Kinetik in der Sporthalle Hardheim statt. Der lizenzierte Life Kinetik Trainer Matthias Spielmann aus Eschau, konnte zahlreiche Trainer vom TV Hardheim und den Vereinen SpG Walldürn und der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim begrüßen. Weiterhin waren viele männliche und weibliche Jugendspieler/-innen vom TV Hardheim anwesend. Mit einer theoretischen Einführung in das Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung begann der Vortrag. Dabei forderte Spielmann die Anwesenden mit einfachen numerischen und farblichen Aufgaben bestimmte Übungen im Sitzen nachzuvollziehen, was manchen Teilnehmer schon an seine koordinative Leistungsgrenze brachte. Dabei erklärte Spielmann, dass Life Kinetik die Bildung von neuen Synapsen aktiviert und somit das neuronale Netzwerk erweitert und unterstützt somit jeden, egal welchen Alters und Fitnessgrades, bei seiner persönlichen Entwicklung. Die Bausteine der Life Kinetik : Flexible Körperbeherrschung, Visuelles System und Kognitive Fähigkeiten wurden den Teilnehmern mit einer Power Point Präsentation näher gebracht.

 

Danach ging man in den sportspezifischen Bereich ein und die Anwesenden konnten auf der Handallplatte ihre kognitiven, koordinativen und visuellen Fähigkeiten trainieren. Mit vielen Übungen für das Pass- , Sprungübungen und Ballhandling bzw. kombinierte Übungen, mit zusätzlicher farblicher und numerischer Aufgabenstellung brachte der Übungsleiter die meisten Teilnehmer an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Besonders die Trainer profitierten von dem Vortrag und können die gewonnen Erkenntnisse und Übungen in ihr Jugendtraining einfließen lassen. Dabei wurde den Trainern bewusst, dass man für Life Kinetik nicht viele Trainingsmittel und Zeit benötigt, um die Spieler-/innen im Trainingsalltag in diesem Bereich zu fördern und fordern.

 

Zum Abschluss bedankte sich Matthias Spielmann noch bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünschte ihnen viel Erfolg und einen guten Tabellenplatz zum Abschluss der laufenden Verbandsrunde.

 

Weitere Informationen unter www.handballhardheim-jugend.de

„Im Grunde haben wir uns selbst trainiert“

Ehemalige Handballer erinnern sich TV Hardheim spielte von 1969 bis 1971 in der badischen Oberliga / In der ersten Saison bis nach der Winterpause Tabellenführer

Zwei Spielzeiten in Folge hielten es die Handballer des TV Hardheim vor 50 Jahren in der Oberliga aus. Ein Blick zurück auf „Badisch Sibirien“, Asphaltboden als Spielfläche und weitere „Abenteuer“.

Nicht nur alteingesessene „Hordemer“ sind sich darin einig, dass der Handballsport seit Gründung der ersten Mannschaft 1927 nicht nur im sportlichen, sondern auch im kulturellen Leben der Erftalgemeinde seinen festen Platz inne hat. Dafür spricht auch ein Erfolg, der genau 50 Jahre zurückliegt: In den Saisons 1969/70 und 1970/71 spielte die TVH-Mannschaft in der badischen Oberliga, die damals als dritthöchste Spielklasse der noch jungen Bundesrepublik fungierte. Grund genug, ein halbes Jahrhundert später im Erinnerungs- und Fotoalbum zu blättern.

Jubiläum beinahe vergessen

„Eigentlich war das Jubiläum selbst unter den Spielern der Erfolgsmannschaft ein wenig in Vergessenheit geraten, bis man sich bei einer Zusammenkunft wieder daran erinnerte und merkte, dass es 50 Jahre zurückliegt“, erklären die ehemaligen Spieler Karl-Heinz Pauler, Gerhard Hollerbach, Werner Hollerbach und Alexander Walter und kommen auf die Anfänge zu sprechen. Leider sind Ralf Bermayer, Arnold Feuerstein, Gerd Knauber und Hermann Wawatschek bereits verstorben. Nachdem die Hardheimer Handballer 1966/67 die Bezirksklassenmeisterschaft errangen und in die Landesliga Bayern-Nord aufstiegen, führten Spieltermine sie zumeist nach Würzburg und Schweinfurt, aber auch bis nach Nürnberg, Coburg oder Hof. 1969 verlor der damalige Handballkreis Tauberbischofsheim das Gastspielrecht für Bayern und wurde in den Badischen Handball-Verband integriert. Kein Plan, der in Hardheim auf Verständnis stieß: „Eigentlich fühlten wir uns in Bayern sehr wohl und wollten nicht ‚weg’. Vielleicht wollte man stärkere Mannschaften in Baden haben und insgesamt einen größeren Bezirk stellen“, wird beim Betrachten historischer Fotos und Spielpläne vermutet.

Panzer übten auf dem Boden

Als Austragungsort der Heimspiele fungierte die alte Bundeswehrsporthalle der Carl-Schurz-Kaserne, die manche Herausforderung in sich trug. „Zum einen spielten wir auf Asphaltboden, auf dem auch mit Panzern geübt wurde. Zum anderen mussten wir vor jedem Spiel und jedem Training sämtliche eingelagerten Geräte aus der Halle tragen und danach wieder zurückbringen.“

Auch der Spielbetrieb an sich war ein Erlebnis von ganz eigenem Charakter. Und das nicht nur, weil viele Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Raum speziell in den Wintermonaten eher missmutig ins entlegene Erftal reisten und sich über „Badisch Sibirien“ ausließen. So musste jeder Besucher seinen Ausweis hinterlegen, um überhaupt Zutritt zum Spiel zu erhalten. „Die Wachsoldaten kontrollierten jeden! Bis zu 400 Zuschauer in dieser engen Halle sorgten schon fast für Hautkontakt und bedeuteten für alle Spieler eine extreme Herausforderung. Treffpunkt und Umkleideort vor dem Spiel waren im Sportheim, in dem auch nach dem Spiel geduscht wurde“, blicken die Ex-Handballer zurück. Aber vielleicht gerieten die in Hardheim ausgetragenen Spiele gerade angesichts des eigenwilligen Ambiente zu spektakulären Sporterlebnissen. Unvergessen dürfte etwa das Duell gegen die Mannschaft aus Oftersheim bleiben, das die Hardheimer mit 15:14 für sich entschieden. Bis nach der Weihnachtspause im Dezember 1969 war der TV Hardheim Tabellenführer.

Training – ohne Trainer

Trainiert wurde in der alten kleinen Sporthalle jeweils dienstags und donnerstags sowie an Sonntagen, da einige Spieler durch Wehrdienst, Ausbildung oder Studium nur an den Wochenenden in Hardheim weilten. Auch das Training war ein „Abenteuer“ für sich mit nach heutigen Maßstäben unvorstellbaren Eckdaten. „Es gab zum Beispiel keinen Trainer – im Grunde haben wir uns selbst trainiert. Auch das Ballharz war noch kein Thema. Wer die Standards unserer Zeit kennt, der dürfte sich fragen, wie wir es unter diesen Voraussetzungen immerhin zwei Jahre in der badischen Oberliga aushalten konnten“, betonen die Spieler heute.

Zu den Auswärtsspielen fuhren die Spieler mit ihren privaten Fahrzeugen – selbstverständlich geschah das alles auf eigene Kosten und Gefahr. Der damalige Abteilungsleiter Josef Helget (1936 - 2006) war stets mit von der Partie. „Er war ein echter Freund und Kamerad, der auch tolle Handballausflüge, etwa an den Kochelsee oder den Neusiedler See, organisierte“, blicken sie zurück. So erinnern die damaligen Oberliga-Spieler aus Hardheim sich nicht nur an spannende Spiele und sportliche Erfolge, sondern auch gemütliche Geselligkeit.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 26.10.2019


Teamwear

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die neuen Trainingsanzügen und weitere Sportartikel zu bestellen!

Die komplette Auswahl siehst du per Klick auf das Bild.

 

Artikel sind tefonisch bei Carmen Schneider (0170/2243311) oder bei Heimspielen bestellbar.

Fanartikel

Wusstest du schon, dass es eine Menge Fanartikel in unserem Fanshop gibt? Von der Cap bis zum Hoodie ist für jeden was dabei, klicke auf den Schal um eine Übersicht zu sehen!

 

Kaufen könnt ihr die Artikel bei unseren Heimspielen im Fanshop.