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Spielübersicht

1. MANNSCHAFT (BADENLIGA)

Sa. 07.12.19, 18:00  SG Leutershausen 2 - HSG St.Leon/Reilingen

Sa. 07.12.19, 19:00  TSG Wiesloch - SG PF/Eutingen 2

Sa. 07.12.19, 19:30  TV Hardheim - TSG Plankstadt

Sa. 07.12.19, 20:00  SG Heidelsheim/Helmsheim - TV Friedrichsfeld

So. 08.12.19, 17:00  HG Oftersheim/Schw. 2 - TV Knielingen

So. 08.12.19, 17:30  SG Heddesheim - TSV Birkenau

So. 08.12.19, 18:00  TSV Viernheim - SG Stutensee-Weingarten


2. MANNSCHAFT (BEZIRKSKLASSE HEILBRONN-FRANKEN)

spielfrei


3. MANNSCHAFT (KREISKLASSE B HEILBRONN-FRANKEN)

Sa. 07.12.19,  17:30,  TV Hardheim 3 - HSG Koch/Stein 2


DAMEN (HSG ODENWALD-BAULAND) (BEZIRKSLIGA HEILBRONN-FRANKEN)

spielfrei


Alle Spiele am Wochenende in der Walter-Hohmann-Schulsporthalle in Hardheim


Aktuelle Spiel- und Vorberichte:

TV Hardheim kann Plätze gutmachen

Mit einem Sieg könnte der TV Hardheim Anschluss zum Mittelfeld herstellen

Drei Niederlagen, drei Siege, zwei Niederlagen, so das bisherige Abschneiden des TVH in zeitlicher Abfolge. Nach dem Gesetz der Serie müsste es am Samstag erneut eine Niederlage geben, doch die Antwort darauf möchten Hardheims Handballer schon selbst und dies auf sportlicher Ebene geben. Nach der Niederlage in Birkenau gilt es wieder nach vorne zu schauen und den Blick auf die drei letzten Spiele vor der Winterpause zu richten.

 

Am Samstag hat der TVH in heimischer Halle die Möglichkeit das Gesetz der Serie zu durchkreuzen und sich mit einem Heimsieg wieder an das Mittelfeld heran zu tasten. Gegen die Gäste aus Plankstadt sollte dies durchaus möglich sein, denn Mannheims Vorstädter sind in dieser Saison auch nicht gerade in Rosen gebettet und liegen nur einen einzigen Punkt vor dem TVH. Damit ist die Konstellation auch bereits klar. Gewinnt der TVH wird er zumindest den Platz mit Plankstadt tauschen und sollte auch die Spielgemeinschaft Oftersheim ihre Partie gegen Knielingen verlieren könnte der TVH sogar einen weiteren Platz gut machen. Soweit die Rechenbeispiele vor der Samstagspartie in der Walter-Hohmann Halle. Bis es soweit ist stehen erst einmal wieder 60 wohl spannende Minuten an und dabei werden die Gäste den Erftälern in eigener Halle nichts schenken um selbst nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten.

 

Der zuletzt deutliche Sieg gegen den Tabellenletzten aus Leutershausen sollte die Gäste ermutigt haben bereits am Samstag einen weiteren Konkurrenten abschütteln zu können und entsprechend motiviert wird die Mannschaft in die Partie gehen.

 

Auf Seiten der Gastgeber möchte man seinen Zuschauern wieder eine ansprechende Partie bieten und zugleich die letzte Heimniederlage gegen Stutensee vergessen machen. Hardheims Coach Lukas Dyszy hat bei den Trainingseinheiten in dieser Woche die Fehler von Birkenau aufgearbeitet und wird seine Mannschaft wieder auf den kommenden Gegner einstellen. Hierfür muss eigentlich nur wenig an den Stellschrauben gedreht werden, denn wie es geht weiß die Mannschaft zu gewiss. Manchmal entscheiden nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage, doch Konzentration ist über die gesamte Spielzeit gefordert sonst kommt man schneller ins Hintertreffen als man denkt. An Kampfeswillen fehlt es den Spielern ohnehin nicht und somit hängt es auch mal wieder von der Tagesform ab wie sich die Mannschaft schlägt.

Unterstützung kommt wie bei jedem Heimspiel wieder von den stets gut gefüllten Rängen und damit sind die Voraussetzungen einmal mehr gegeben um die Partie erfolgreich zu gestalten. Angepfiffen wird die Begegnung gegen Plankstadt um 19.30 Uhr in der Walter-Hohmann Halle.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 06.12.2019 k.n.

Leichte Gegentore zugelassen

Der TV Hardheim verliert in Birkenau mit fünf Treffern Unterschied

Einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Badenliga musste der TV Hardheim in seiner Partie beim TSV Birkenau hinnehmen. Trotz einer guten kämpferischen Leistung im zweiten Spielabschnitt fehlte am Ende auch das Quäntchen Glück, um die Bergstädter nochmals in Verlegenheit zu bringen, die letztlich mit 30:25 beide Punkte für sich behielten.

„Birkenau war über weite Strecken im Spiel immer einen Schritt und auch einen Gedanken schneller. Somit haben wir in der ersten Hälfte zu viele leichte Gegentore zugelassen. In der zweiten Hälfte haben wir uns wieder ran gekämpft, aber dann in der entscheidenden Phase, als wir dreimal in Folge es nicht schafften auszugleichen, hat sich Birkenau wieder gefangen und ist mit seinen Möglichkeiten konsequenter umgegangen“, so Hardheims Coach Lukas Dyszy in seiner Zusammenfassung der Partie in der also mehr drin gewesen wäre für die Gäste.

Die Hausherren erwischten den besseren Start und waren bereits nach sechs Minuten auf 5:1 davongeeilt, Grund genug für Hardheims Coach, schon früh eine Auszeit zu nehmen um darauf zu reagieren. Diese Maßnahme trug gleich Früchte, und bereits drei Minuten später war der TVH nach dem Treffer von Jannik Huspenina beim Stand von 6:4 wieder in Reichweite. Die Gastgeber ließen sich davon allerdings nicht weiter beeindrucken, zogen konsequent ihr Spiel durch und legten mit einem kleinen Zwischenspurt erneut fünf Treffer vor.

Zur Pause mit 12:16 hinten

Dennoch zeigten auch die Gäste prompt wieder eine Reaktion auf die 11:6-Führung des TSV und verringerte erneut den Abstand. Letztlich wurden beim Spielstand von 16:12 die Seiten gewechselt, und schon da war den Gästen klar, dass man nur noch durch eine außerordentlich kämpferische Leistung diese Partie noch umbiegen kann.

Mit dieser Einstellung ging der TVH schließlich auch die zweite Hälfte an und hatte nach dem Treffer durch Luis Hönninger bereits zum 17:18 aufgeschlossen. Damit war der TVH wieder in der Partie und hoffte auf mehr. In dieser Phase fehlte den Gästen dann allerdings das Glück zum entscheidenden Ausgleich der mehrmals möglich war. Da er nicht gelang, fingen sich auch die Gastgeber wieder und brachten Sicherheit in ihr Spiel. Auch nach deren erneuten Führung mit vier Treffern in Front kämpfte der TVH aufopferungsvoll weiter und hatte zehn Minuten vor Ende der Partie beim Stand von 24:22 durchaus noch die Möglichkeit, etwas mitzunehmen. In den Schlussminuten bestimmten nochmals die Gastgeber die Partie und nach vier Treffern in Folge zum 28:24 fünf Minuten vor dem Ende, war die Partie auch zu Gunsten des Tabellenzweiten entschieden.

„Jetzt müssen wir uns auf die letzten drei Spiele in diesem Jahr konzentrieren und punkten, um einen ruhigen Jahreswechsel zu genießen. Nach den zwei Niederlagen geht es wieder von vorne los, wir müssen wieder gewinnen, zum Glück können meine Jungs sehr gut mit diesem Druck umgehen“, so Hardheims Coach nach der Partie.

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125 Jahre TV Hardheim 1895 e.V. - Der Jubiläumskalender ist da!

Aus Anlass seines 125 jährigen Jubiläums bietet der TV Hardheim 1895 e.V. einen Jahreskalender 2020 in DIN A3-Format an. Die Verantwortlichen haben sowohl historische als auch aktuelle Foto- und Textdokumente zu einem einmaligen Erinnerungsstück zusammen getragen. In Andeutung auf sein Gründungsjahr kostet 1 Stück 8,95 EUR und ist an folgenden Verkaufsstellen ab sofort erhältlich:

 

  • Aral Tankstelle
  • Esso Tankstelle
  • Bäckerei Gärtner
  • Bäckerei Thorwart
  • Apotheke im Erfapark
  • Apotheke an der Post
  • Volksbank Franken e.G.
  • Weihnachtsmarkt Hardheim 29.11. - 01.12.2019
  • Bei Heimspiele der Handballer

            - Sa. 09.11.2019

            - Sa. 23.11.2019

            - Sa. 07.12.2019

 


Allgemeine Berichte:

Handballfamilie gratuliert Julius Heim zum 80. Geburtstag

Am Dienstag, den 12.11.2019, machte sich die etwas ältere Handballfamilie des TV Hardheim auf, um Julius Heim zu seinem runden Geburtstag zu gratulieren. Unter den Gratulanten befanden sich auch der Vorsitzende des TV Hardheim, Tobias Künzig, sowie der Vorstand der Handballer Manfred Dörr, der ebenfalls an diesem Tage seinen 50zigsten Geburtstag feierte.

Julius Heim war von 1977 bis 2008 in verschiedenen Ämtern (Kassier, stellv. Abteilungsleiter, Zeitnehmer, Kassenprüfer) bei den Handballern tätig, Ehrenmitglied des TV Hardheim und wurde im Laufe seiner Handball-Tätigkeit mit dem Ehrenbrief des Badischen Handball-Verbandes ausgezeichnet. Julius Heim hatte einen wesentlichen Anteil am Aufschwung der Handballer, der sie bis in die Regionalliga Süd führte. Wie groß die Verdienste von Julius Heim für die Handballer waren, zeigt sich an der Zahl der Gratulanten unter denen vier Spielergenerationen zu finden waren. Noch heute ist er begeisterter Zuschauer bei Heimspieltagen von Jugend- und aktiven Mannschaften. Nach einigen Geburtstagsständchen mit Handballliedern, begleitet von Roland Seeber an der Gitarre, wurden die Geschenke an den Jubilar überreicht und im gemütlicher Handballrunde alte Erlebnisse auf und neben den Handball-Hallen aufleben lassen. Besonders kam zur Sprache wie der Jubilar durch seine Tätigkeit als Zeitnehmer, an der noch manuellen Spieluhr, manchen Punkt seiner Hardheimer Mannschaft sicherte und Entscheidungen der Schiedsrichter meist zugunsten des TV Hardheim wegdiskutierte.

Zum Abschluss sang Hans Bischof dem Jubilar noch ein Soloständchen und man verabschiedete sich von dem Gefeierten bis zum nächsten Heimspieltag in der Walter-Hohmann-Halle.

Einiges aus der Trickkiste gezaubert

40 Jugendspieler trainierten unter Anleitung von Handball-Weltmeister Dominik Klein in Hardheim

„Trainieren unter Anleitung von Handball-Weltmeister Dominik Klein“: Dieser Traum ging für rund 40 Jugendspielern der Jahrgänge 2005 bis 2008 aus der Region in Erfüllung.

 

Ermöglicht hatte dies der Förderverein Handball Neckar-Odenwald-Tauber zusammen mit der Kreisjugendleiterin Birgit Holzmann im Rahmen eines Handballcamps, das am Wochenende in der Hardheimer Walter-Hohmann Halle über die Bühne ging.

Insgesamt 187 Mal hat der Handball-Weltmeister aus dem benachbarten Unterfranken das Trikot der Nationalmannschaft übergestreift – und wurde zudem achtmal Deutscher Meister mit dem THW Kiel.

Seit Jahren ist er in ganz Deutschland als Repräsentant für den Handballsport unterwegs. Vor allem die Arbeit mit den Kindern hat es ihm angetan. Vor fünf Jahren weilte er schon mal in Hardheim (die FN berichteten) und hinterließ bleibende Eindrücke bei den Jugendlichen.

Bleibende Eindrücke hinterließ auch das Bürgerpokalturnier im Jahre 2001, hatte er dabei doch seine heutige Frau Isabell kennengelernt, die ihrerseits eine erfolgreiche Handballkarriere eingeschlagen hatte und ebenfalls Nationalspielerin war.

Der zweifache Familienvater präsentierte sich den Handballern einmal mehr von seiner gewohnt aufgeschlossenen Seite, bestens gelaunt. Man spürte förmlich, wie ihm die Arbeit mit den Kindern Spaß macht. Die lauschten ihrerseits gespannt den Ratschlägen und Tipps des ehemaligen Linksaußen der Handball- Nationalmannschaft, der seinerseits auch so Einiges aus der Trickkiste zauberte.

Sein Besuch weckte auch das Interesse zahlreicher Spieler der Männermannschaft sowie zahlreichen Handballfans aus der Region, die es sich nicht nehmen ließen, dabei zu sein, um schließlich auch eines der begehrten Autogramme zu bekommen.

Dabei blieb der sympathische Sportler auch keine Antwort auf die zahlreichen Fragen schuldig, gewohnt lässig, unkompliziert und ohne jede Starallüren, eben als ein Teil einer großen Handballfamilie in Deutschland und darüber hinaus.

Neben dem Trainingscamp gab es schließlich noch die offiziellen Begrüßungsreden, die letztlich zu solch einer denkwürdigen Veranstaltung mit dem Weltmeister zum Protokoll gehören.

Am Ende war die dreitägige Veranstaltung ein großer Erfolg – von dem die Jugendlichen noch lange reden werden.

Und möglicherweise geht ja schon bald einer neuer Handballstern im Handballkreis auf, die Motivation sich sportlich zu engagieren hat Dominik Klein beim Trainingscamp in Hardheim eindrucksvoll gegeben.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 04.11.2019 k.n.

Fortbildung der Handballer war ein voller Erfolg

 

Im Rahmen ihres Konzeptes für Fördertraining der Handballabteilung fand am Samstag, den 26.10.2019, von 10.00 bis 12.00 Uhr eine Trainerfortbildung für Life Kinetik in der Sporthalle Hardheim statt. Der lizenzierte Life Kinetik Trainer Matthias Spielmann aus Eschau, konnte zahlreiche Trainer vom TV Hardheim und den Vereinen SpG Walldürn und der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim begrüßen. Weiterhin waren viele männliche und weibliche Jugendspieler/-innen vom TV Hardheim anwesend. Mit einer theoretischen Einführung in das Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung begann der Vortrag. Dabei forderte Spielmann die Anwesenden mit einfachen numerischen und farblichen Aufgaben bestimmte Übungen im Sitzen nachzuvollziehen, was manchen Teilnehmer schon an seine koordinative Leistungsgrenze brachte. Dabei erklärte Spielmann, dass Life Kinetik die Bildung von neuen Synapsen aktiviert und somit das neuronale Netzwerk erweitert und unterstützt somit jeden, egal welchen Alters und Fitnessgrades, bei seiner persönlichen Entwicklung. Die Bausteine der Life Kinetik : Flexible Körperbeherrschung, Visuelles System und Kognitive Fähigkeiten wurden den Teilnehmern mit einer Power Point Präsentation näher gebracht.

 

Danach ging man in den sportspezifischen Bereich ein und die Anwesenden konnten auf der Handallplatte ihre kognitiven, koordinativen und visuellen Fähigkeiten trainieren. Mit vielen Übungen für das Pass- , Sprungübungen und Ballhandling bzw. kombinierte Übungen, mit zusätzlicher farblicher und numerischer Aufgabenstellung brachte der Übungsleiter die meisten Teilnehmer an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Besonders die Trainer profitierten von dem Vortrag und können die gewonnen Erkenntnisse und Übungen in ihr Jugendtraining einfließen lassen. Dabei wurde den Trainern bewusst, dass man für Life Kinetik nicht viele Trainingsmittel und Zeit benötigt, um die Spieler-/innen im Trainingsalltag in diesem Bereich zu fördern und fordern.

 

Zum Abschluss bedankte sich Matthias Spielmann noch bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünschte ihnen viel Erfolg und einen guten Tabellenplatz zum Abschluss der laufenden Verbandsrunde.

 

Weitere Informationen unter www.handballhardheim-jugend.de

„Im Grunde haben wir uns selbst trainiert“

Ehemalige Handballer erinnern sich TV Hardheim spielte von 1969 bis 1971 in der badischen Oberliga / In der ersten Saison bis nach der Winterpause Tabellenführer

Zwei Spielzeiten in Folge hielten es die Handballer des TV Hardheim vor 50 Jahren in der Oberliga aus. Ein Blick zurück auf „Badisch Sibirien“, Asphaltboden als Spielfläche und weitere „Abenteuer“.

Nicht nur alteingesessene „Hordemer“ sind sich darin einig, dass der Handballsport seit Gründung der ersten Mannschaft 1927 nicht nur im sportlichen, sondern auch im kulturellen Leben der Erftalgemeinde seinen festen Platz inne hat. Dafür spricht auch ein Erfolg, der genau 50 Jahre zurückliegt: In den Saisons 1969/70 und 1970/71 spielte die TVH-Mannschaft in der badischen Oberliga, die damals als dritthöchste Spielklasse der noch jungen Bundesrepublik fungierte. Grund genug, ein halbes Jahrhundert später im Erinnerungs- und Fotoalbum zu blättern.

Jubiläum beinahe vergessen

„Eigentlich war das Jubiläum selbst unter den Spielern der Erfolgsmannschaft ein wenig in Vergessenheit geraten, bis man sich bei einer Zusammenkunft wieder daran erinnerte und merkte, dass es 50 Jahre zurückliegt“, erklären die ehemaligen Spieler Karl-Heinz Pauler, Gerhard Hollerbach, Werner Hollerbach und Alexander Walter und kommen auf die Anfänge zu sprechen. Leider sind Ralf Bermayer, Arnold Feuerstein, Gerd Knauber und Hermann Wawatschek bereits verstorben. Nachdem die Hardheimer Handballer 1966/67 die Bezirksklassenmeisterschaft errangen und in die Landesliga Bayern-Nord aufstiegen, führten Spieltermine sie zumeist nach Würzburg und Schweinfurt, aber auch bis nach Nürnberg, Coburg oder Hof. 1969 verlor der damalige Handballkreis Tauberbischofsheim das Gastspielrecht für Bayern und wurde in den Badischen Handball-Verband integriert. Kein Plan, der in Hardheim auf Verständnis stieß: „Eigentlich fühlten wir uns in Bayern sehr wohl und wollten nicht ‚weg’. Vielleicht wollte man stärkere Mannschaften in Baden haben und insgesamt einen größeren Bezirk stellen“, wird beim Betrachten historischer Fotos und Spielpläne vermutet.

Panzer übten auf dem Boden

Als Austragungsort der Heimspiele fungierte die alte Bundeswehrsporthalle der Carl-Schurz-Kaserne, die manche Herausforderung in sich trug. „Zum einen spielten wir auf Asphaltboden, auf dem auch mit Panzern geübt wurde. Zum anderen mussten wir vor jedem Spiel und jedem Training sämtliche eingelagerten Geräte aus der Halle tragen und danach wieder zurückbringen.“

Auch der Spielbetrieb an sich war ein Erlebnis von ganz eigenem Charakter. Und das nicht nur, weil viele Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Raum speziell in den Wintermonaten eher missmutig ins entlegene Erftal reisten und sich über „Badisch Sibirien“ ausließen. So musste jeder Besucher seinen Ausweis hinterlegen, um überhaupt Zutritt zum Spiel zu erhalten. „Die Wachsoldaten kontrollierten jeden! Bis zu 400 Zuschauer in dieser engen Halle sorgten schon fast für Hautkontakt und bedeuteten für alle Spieler eine extreme Herausforderung. Treffpunkt und Umkleideort vor dem Spiel waren im Sportheim, in dem auch nach dem Spiel geduscht wurde“, blicken die Ex-Handballer zurück. Aber vielleicht gerieten die in Hardheim ausgetragenen Spiele gerade angesichts des eigenwilligen Ambiente zu spektakulären Sporterlebnissen. Unvergessen dürfte etwa das Duell gegen die Mannschaft aus Oftersheim bleiben, das die Hardheimer mit 15:14 für sich entschieden. Bis nach der Weihnachtspause im Dezember 1969 war der TV Hardheim Tabellenführer.

Training – ohne Trainer

Trainiert wurde in der alten kleinen Sporthalle jeweils dienstags und donnerstags sowie an Sonntagen, da einige Spieler durch Wehrdienst, Ausbildung oder Studium nur an den Wochenenden in Hardheim weilten. Auch das Training war ein „Abenteuer“ für sich mit nach heutigen Maßstäben unvorstellbaren Eckdaten. „Es gab zum Beispiel keinen Trainer – im Grunde haben wir uns selbst trainiert. Auch das Ballharz war noch kein Thema. Wer die Standards unserer Zeit kennt, der dürfte sich fragen, wie wir es unter diesen Voraussetzungen immerhin zwei Jahre in der badischen Oberliga aushalten konnten“, betonen die Spieler heute.

Zu den Auswärtsspielen fuhren die Spieler mit ihren privaten Fahrzeugen – selbstverständlich geschah das alles auf eigene Kosten und Gefahr. Der damalige Abteilungsleiter Josef Helget (1936 - 2006) war stets mit von der Partie. „Er war ein echter Freund und Kamerad, der auch tolle Handballausflüge, etwa an den Kochelsee oder den Neusiedler See, organisierte“, blicken sie zurück. So erinnern die damaligen Oberliga-Spieler aus Hardheim sich nicht nur an spannende Spiele und sportliche Erfolge, sondern auch gemütliche Geselligkeit.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 26.10.2019


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