Ein Spiel kann alles verändern

Die enge Oberliga-Tabelle macht dem TV Hardheim zu schaffen. Bei der TSG Söflingen reicht schon ein Ausrutscher, um weiter abzurutschen.

Der TV Hardheim setzte nach dem Unentschieden gegen Hegensberg seine stolze Serie mit sieben ungeschlagenen Spielen fort, doch so richtig konnte man sich darüber auch nicht freuen. Ganz im Gegenteil: Denn man ist aufgrund des Unentschiedens in der Tabelle sogar einen Platz nach hinten gerutscht. Dies erklärt sich damit, dass rund sieben Mannschaften ganz eng aufeinanderhängen und ein Ergebnis das ganze Tabellenbild mächtig umkrempeln kann.

Als Neuntplatzierter der Oberliga muss der TVH am Sonntagabend um 18 Uhr bei der TSG Söflingen antreten, die ihrerseits nur einen Punkt hinter dem TVH liegt. Je nach Spielausgang kann der TVH wieder etwas nach oben anschließen, doch im Falle einer Niederlage könnte es auch weiter nach unten gehen.

Trainer Alexander Schmidt erwartet brisante Begegnung

Zunächst müssen Hardheims Aktive erst einmal die rund 200 Kilometer lange Anreise überstehen, ehe es dann um 18 Uhr ernst wird für die Spieler um Trainer Alexander Schmidt. Der erwartet für die Partie wiederum eine spannende Begegnung und lässt sich nicht von der Tabelle täuschen.

Beim Blick zurück denkt man gerne an den 38:34-Heimsieg in eigener Halle, doch ein solches Ergebnis wird den Hardheimern diesmal nicht so einfach in den Schoß fallen. Davor stehen wieder harte 60 Minuten, um am Ende als Sieger hervorzugehen. Mit zwölf Treffern war Jannik Huspenina damals maßgeblich am Sieg beteiligt, während Janis Erbacher mit sechs Treffern und Philipp Steinbach mit fünf Treffern ihren Teil dazu beitrugen.

Die Gastgeber haben zuletzt ein Unentschieden gegen den Tabellennachbarn aus Langenau erzielt, eine Woche zuvor eine ordentliche Klatsche gegen Tabellenführer Unterensingen bezogen. Das macht die Einschätzung des Gegners nicht leicht, der aber in eigener Halle seinen Zuschauern wieder ein Erfolgserlebnis bescheren möchte.

Fehler abstellen und vollen Einsatz zeigen

Der lange Anfahrtsweg und die späte Spielansetzung verlangt den Aktiven des TVH schon Einiges ab. Alleine deshalb stünde ein Erfolgserlebnis dem TVH ganz gut und könnte die Heimfahrt wieder etwas versüßen. Doch bei allen Umständen heißt es wieder 60 Minuten vollen Einsatz bringen, möglichst mit allen Mannschaftsteilen die beste Leistung abrufen und Fehler der letzten Partie abzustellen, dann könnte es was mit dem Sieg werden.

Nach Stand der Dinge kann Trainer Alexander Schmidt auf alle seine Spieler zurückgreifen. Das ist schonmal ein guter Ausgangspunkt, um die Partie positiv zu gestalten.


© Fränkische Nachrichten, Freitag, 06.03.2026 k.n.

Bild Klaus Narloch