Samstagabend ist Handballzeit, zumindest was die Anpfiffzeiten in Hardheim angeht. Nach dreiwöchiger Fastnachtspause rollt der Ball am Samstag wieder. Das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn von der SG Hegensberg-Liebersbronn verspricht zum Start in das letzte Drittel dieser Saison viel Spannung für die Zuschauer, die ihr Team von den Rängen weiter lautstark anfeuern werden.
Der TVH rangiert derzeit mit ausgeglichenem Punktekonto von 17:17 nur einen Punkt hinter seinem Gegner und könnte mit einem Heimsieg Hegensberg überholen und je nach Spielausgang der anderen Partien sogar auf den 5. Platz aufschließen. Dieses Ziel wäre nicht nur eine schöne Zwischenbilanz für den TVH, sondern zugleich ein großer Schritt, um nächste Runde wieder in der Handball-Oberliga 2 spielen zu dürfen.
Revanche für die Niederlage im Hinspiel
Ungern erinnert man sich im Lager des TVH an das Hinspiel als man mit 30:24 deutlich unter die Räder kam. Diesen Ausrutscher von damals möchte man selbstverständlich im Heimspiel korrigieren und die Hegensberger ohne Punktgewinn wieder nach Hause schicken.
Die Gäste sind deshalb so weit abgerutscht, da sie ihre letzten vier Partien alle verloren haben und ihr ursprünglicher Traum als engster Verfolger von Tabellenführer Unterensingen in weite Ferne gerückt ist. Bei weiteren Niederlagen müssen sich die Gäste schon eher mit der Abstiegszone anfreunden, da im Mittelfeld und in den unteren Zonen alles dicht beieinander hängt.
Serie soll fortgesetzt werden
Damit scheint dies wieder eine äußerst brisante Begegnung zu werden, da jede Mannschaft ihre Ziele erreichen möchte. Die Hardheimer haben sich dagegen in den vergangenen Begegnungen sehr gut geschlagen. Die letzte Niederlage kassierte das Team am 6. Dezember gegen Viernheim. Allein diese Serie mit fünf Spielen ohne Niederlage möchte der TVH gerne fortsetzen. Das sollte in eigener Halle durchaus möglich sein, zumal Trainer Alexander Schmidt abermals auf alle Spieler zurückgreifen kann.
Hardheims letzter Sieg gelang gegen Wolfschlugen und versetzte Zuschauer wie Spieler in einen großen Freudentaumel. Das darf sich am Samstagabend ab 19.30 Uhr gerne wiederholen. Spätestens dabei kann man sehen, wer sich über die Pause gut auf die Partie vorbereitet hat.
