Besser hätte der Rückrundenauftakt für den TV Hardheim nicht sein können. Mit ihrem Auswärtssieg in Plankstadt haben sich die Hardheimer nicht nur in der Tabelle um drei Plätze verbessert, sondern auch beste Voraussetzungen für ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr geschaffen.
Am Samstag geht es in eigener Halle gegen den Drittletzten der Tabelle aus Lauterstein. Rein tabellarisch sollte das eigentlich gut zu lösen sein. Doch wer genauer hinsieht, wird erkennen, dass zwischen den beiden Teams, die fünf Tabellenplätze trennen, nur zwei Punkte dazwischenliegen. Damit wird das Aufeinandertreffen beider Teams absolut kein Selbstläufer für den TVH, da schon eine Niederlage reichen würde, um das Tabellenbild gänzlich zu verändern.
Hardheim will sich in Verfolgergruppe festsetzen
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ihrem Kampfgeist will die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt auch diese Hürde nehmen, um sich mit weiteren zwei Punkten fest in der Verfolgergruppe der vier Spitzenteams zu integrieren.
Den Gegner aus Lauterstein kennen die Wenigsten vom Hardheimer Publikum. Auf dem rund zweihundert Kilometer langen Anfahrtsweg zur Walter-Hohmann-Halle ist der Gegner erstmals gefordert, ehe er sich dem TVH und seinem treuen Publikum stellen muss. Die vergangenen Spiele der SG Lauterstein waren nicht von großem Erfolg gekrönt. Nach zwei Niederlagen in Folge ist auch das Unentschieden in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten aus Bönningen nicht unbedingt als Erfolg einzustufen. Somit ist die Mannschaft am Samstagabend in Hardheim schon etwas unter Zugzwang, um nicht weiter nach unten abzurutschen.
Gibt es ein böses Erwachen?
Nachdem allerdings jeder jeden in der Liga schlagen kann, ist dem TVH nur anzuraten, die Partie über 60 Minuten sehr ernst zu nehmen, da es sonst ein böses Erwachen geben könnte. Dafür wird Hardheims Coach Alexander Schmidt aber sorgen und seine Spieler vorbereitet auf die Platte schicken.
Kapitän und Spielmacher Jannik Huspenina hatte in Plankstadt krankheitsbedingt gefehlt. Nun kehrt er gegen Lauterstein voraussichtlich zurück und dürfte damit eine zusätzliche Verstärkung sein. Sein Siebenmetertreffer 40 Sekunden vor dem Ende hatte im Hinspiel für einen knappen 28:27-Auswärtssieg gesorgt. Sonst sind aktuell alle Spieler an Bord und damit auch die beiden angestrebten Punkte durchaus realistisch.
