Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt der TV Hardheim am Samstag die SG Schozach–Borttwartal. Mit einer guten Leistung und möglichst zwei Punkten möchte sich die Mannschaft bei ihren Zuschauern für die Treue und die Unterstützung im zurückliegenden Jahr bedanken. Anwurf ist wie immer um 19.30 Uhr in der Walter-Hohmann-Sporthalle. Die letzte Begegnung in diesem Jahr steht aber erst am Donnerstag, 18. Dezember in Plankstadt an, ehe es in die verdiente Winterpause geht.
Für die SG Schozach-Borttwartal ist es ein Premiere-Auftritt in Hardheim, und damit sehen die meisten Zuschauer ein unbekanntes Team in der neuen Liga. Derzeit ist die SG auf einem gesicherten Mittelfeldplatz mit elf Punkten und kann die Partie in Hardheim ganz relaxt angehen, da man selbst bei einer Niederlage den sechsten Tabellenplatz wohl halten kann. Die jüngsten Begegnungen sind für die Gäste allerdings nicht besonders gut gelaufen. Außer dem Sieg in Langenau konnte man in den drei vorangegangenen Partien keine Punkte ergattern, sonst wäre man ein ganzes Stück weiter oben in der Tabelle angesiedelt. Mit Maximilian Schulze haben die Gäste einen Spieler, der meistens etwas heraussticht und für viele Tore sorgt, dazu gesellen sich auch Rico Reichert und Maxim Gries.
Gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet
Die Hausherren stecken momentan in einer kleinen Krise. Die letzten Punkte kommen aus der Partie gegen Söflingen und die liegt schon einen ganzen Monat zurück. Eine gefühlte Ewigkeit für die erfolgsverwöhnten Zuschauer in Hardheim, die am Samstag dennoch wieder zahlreich in der Walter-Hohmann Sporthalle sein werden, um ihre Mannschaft anzufeuern. Doch die Mannschaft lässt nichts unversucht, hat kürzlich zusammen mit dem Trainerteam auch lange gesprochen, um Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die Leistung im letzten Auswärtsspiel in Viernheim war dann auch schon wieder besser, allerdings verlieren die Hardheimer gerade meist nach dem gleichen Muster: Hinten raus in der Partie reicht die Kraft nicht mehr, um bis zum Schluss ernsthaft Gegenwehr leisten zu können.
Ein Erfolgserlebnis wäre sowohl für Mannschaft und Trainerteam als auch für die Fans Balsam für die Seele und zugleich ein gutes Gefühl für die Rückrunde. Mit zwei Punkten würde der TVH zugleich wieder Kontakt zum Mittelfeld herstellen und sollte man schließlich in Plankstadt noch einen draufsetzen können, wäre die Handballwelt für den TVH wieder ganz in Ordnung.
Zunächst müssen die Erftäler aber erst ihre Aufgaben am Samstagabend lösen, ehe man schon einen Schritt weiterdenkt. Und dieses Heimspiel wird erneut schwer genug – aber sie ist lösbar.
