Verlieren verboten! Das gilt für den TV Hardheim. Nach der jüngsten Niederlage bei Leutershausen 2 ist man bis auf den drittletzten Tabellenplatz in der Handball-Oberliga, Baden Württemberg, Staffel 2 abgerutscht. Ganz so dramatisch ist die Tabellenlage für den TVH noch nicht, da nur drei Punkte auf den achten Tabellenplatz aufzuholen sind, doch mit einer weiteren Niederlage würde man erst einmal ganz unten drinhängen. Also würde ein Sieg oder zumindest ein Punktgewinn in der kommenden Begegnung in Viernheim (Samstag, 19.30 Uhr) ganz guttun, um die Mienen der Spieler und Fans wieder etwas zu erhellen.
Der Blick zurück auf den letzten Spieltag hat abermals bestätigt, dass in der Liga eigentlich jeder jeden schlagen kann, da die Qualitätsunterschiede der Teams sehr gering sind und oft nur die Tagesform über den Ausgang der Partien entscheidet. Kommen dann noch Unkonzentriertheiten oder schlechtere Spielphasen hinzu, so ist schnell die Begegnung abgegeben. In Leutershausen war der TVH auch wieder über längere Zeit die überlegenere Mannschaft und musste sich erst in der Schlussphase geschlagen geben.
Es lässt sich kein Favorit ausmachen
Daran muss die Mannschaft mit ihrem Trainer Alexander Schmidt arbeiten, um in Viernheim die gesamten 60 Minuten konzentriert aufzutreten. Leichter gesagt als getan, da auch in Viernheim über Jahre guter Handball gespielt wird. Bei gleicher Spielanzahl haben die Viernheimer allerdings nur einen Minuspunkt weniger auf dem Konto und somit könnte der TVH mit einem Auswärtserfolg am TSV vorbeiziehen. Damit sähe die Situation für den TVH auch gleich wieder rosiger aus, doch erst einmal muss man über die gesamte Spielzeit seine Leistung abrufen.
Eine echte Serie haben die Gastgeber auch nicht vorzuweisen. Nach einer gewonnenen Partie folgte bisher meistens die nächste Niederlage und damit hängt man ebenfalls im Mittelfeld fest. Zuletzt musste man sich gegen den Tabellenführer geschlagen geben, doch hielt sich auch da die Niederlage in Grenzen. Damit lässt sich für Samstag keinen echten Favoriten ausmachen, und so kann Viernheim höchstens auf seinen Heimvorteil hoffen.
