Nächster Schritt Richtung Aufstiegsrunde

Der TV Hardheim ist derzeit in der Handball-Badenliga nur schwer zu bremsen. Diese Erfahrung musste am Samstag auch die SG Leutershausen II machen, die als krasser Außenseiter angereist waren und am Ende auch mit einer klaren Niederlage im Gepäck den Heimweg antreten mussten. Für die Gastgeber war der 29:17-Sieg gleichzeitig der achte Erfolg im zehnten Spiel und damit ist dem TVH die Teilnahme an der Aufstiegsrunde so gut wie sicher.

Die schnelle 2:0-Führung entsprach letztlich auch dem Geschmack der Zuschauer, die in den Folgeminuten allerdings feststellen mussten, dass der Gegner durchaus über Mittel verfügte, sich zu wehren und seinerseits mit drei Treffern in Folge in Führung ging. Darauf reagierte Hardheim Coach Dyszy bereits früh mit einer Auszeit und fortan hatte der TVH wieder das Zepter in der Hand.

Auf das 7:3 durch Jannik Huspenina per Siebenmeter folgte dann der nächste kleine Durchhänger, der die Gäste bis auf ein Tor herankommen lies. Die Antwort der Gastgeber folgte prompt und bis zur Pause führten die Erftäler mit 14:9.

 

Der Jugend eine Chance

Nach knapp sieben Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte war der Vorsprung auf zehn Tore angestiegen, für Hardheims Coach Lukas Dyszy schon Anlass genug, der Jugend ausreichend Spielzeit zu geben. Die fügten sich auch bestens ein und nahmen die Gelegenheit dankend an, sich vor großer Kulisse zu präsentieren. Bereits zehn Minuten vor Spielende dürften sich die Zuschauer beim Stand von 24:16 bereits entspannt zurücklehnen und zusehen, wie Nils Käflein den schönsten Treffer des Abends erzielte, und weil dieser so schön war gleich noch einen weiteren folgen ließ.

Der Beifall galt letztlich auch Justin Jünger im Tor des TVH, der sich gleich mehrmals auszeichnen durfte. Neben Jannik Huspenina mit sieben Treffern Hardheims erfolgreichster Werfer durfte sich auch Marius Gärtner mit seinem finalen Treffer zum 29:17 in die Torschützenliste eintragen, und damit war Hardheims achter Sieg in trockenen Tüchern.


Text: © Fränkische Nachrichten, Montag, 14.02.2022 k.n.

Bild: Klaus Narloch