Bis jetzt noch nicht verloren

Auch die nächste Badenliga-Partie des TV Hardheim gegen Knielingen hat es in sich / Namensvetter hatte brillante Bilanz

Etwas durchatmen konnte der TV Hardheim nach seinen beiden letzten Siegen gegen Wiesloch und Friedrichsfeld. Das war nicht nur gut für die Moral innerhalb der Mannschaft, sondern auch für das Selbstbewusstsein, um die anstehenden Aufgaben angehen zu können.

Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, denn der Fokus ist bereits auf die nächste Partie gerichtet, und die hat es erneut in sich. Die Reise zum Tabellenzweiten aus Knielingen wird zu einer fast unlösbaren Aufgabe, da sich der Namensvetter in seinen bisherigen sechs Partien äußerst souverän präsentiert und keine einzige Partie verloren hat. Das Tabellenbild verdeutlicht zudem die Stärke der Mannschaft, die ganze drei Spiele weniger absolviert hat als der Tabellenführer von der SG Heidelsheim/Helmsheim und dennoch nur einen Punkt Rückstand aufweist.

Damit wird schnell klar, was den TVH am Sonntag, 17. November, erwartet, wenn er um 17.30 Uhr in Knielingen antritt. Fünf der sechs Siege hat der TV Knielingen sehr deutlich gewonnen, während man gegen Pforzheim/Eutingen mit einem Tor Vorsprung aber dennoch als Sieger hervor ging. Allein gegen Stutensee fehlte ein Treffer zum Sieg und damit ist die Mannschaft des 34-jährigen Spielertrainers Jochen Werling als einziges Team der Badenliga noch ungeschlagen. Auf Hardheimer Seite stehen bereits fünf Niederlagen zu Buche, während die letzten beiden Siege die Bilanz dann doch etwas verschönern. In allen Spielen konnte der TVH seine Stärken durchaus ausspielen, wenn am Ende auch oft das Quäntchen Glück fehlte, etwas Zählbares aus der Partie mitnehmen zu können.

An sich glauben

Mit den beiden zurückliegenden Siegen sollte allerdings nicht nur das Selbstbewusstsein zurückgekehrt sein, sondern auch der Glaube, auch einmal ein Spiel für sich zu entscheiden, wenn es mal bei einem favorisierten Gegner nicht so läuft. Deshalb möchte Hardheims Coach Lukas Dyszy die Hausherren am Sonntag von Beginn an unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen, die man auf Hardheimer Seite nutzen möchte. Sollte die Mannschaft von Spielertrainer Jochen Werling erstmal in Schwung kommen so wird es schwer werden diese in eigener Halle zu schlagen. Eine solide Abwehrleistung wie zuletzt gegen Friedrichsfeld wäre ein weiteres Mittel, um zum Erfolg zu kommen und darauf wird Hardheims Coach seine Akzente setzen. Man darf nichts unversucht lassen, um möglicherweise eine Überraschung zu landen. So wird sich Hardheims Coach schon die richtige Taktik für seine Mannschaft zurechtlegen, um in Knielingen bestehen zu können.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 15.11.2019 k.n.

Mit Teamgeist den ersten Heimsieg holen

Die Handballer des TV Hardheim empfangen am SamstagAbend den starken Tabellenvierten aus Friedrichsfeld

 

Ist beim TV Hardheim der Knoten geplatzt oder war der Sieg gegen Wiesloch nur eine Eintagsfliege? Diese Frage kann nach der zweiwöchigen Pause bereits am Samstagabend beim Spiel gegen den TV Friedrichsfeld beantwortet werden. „Wir wollen auf jeden Fall nachlegen“, so der kurze Kommentar von Trainer Lukas Dyszy dem nach dem Sieg in Wiesloch auch eine Zentnerlast von den Schultern gefallen ist. „Der Sieg war nach den zuletzt knappen Ergebnissen überfällig“, so Hardheims Coach dem das spielfreie Wochenende nicht unbedingt gelegen kam. Zwar war es gut geeignet um die eine oder andere kleine Blessur mancher Spieler auszukurieren, doch auf der anderen Seite hätte man auch gerne die Euphorie aus Wiesloch mitgenommen um eine Woche später da anzuschließen wo man aufgehört hat. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben und damit liegt der Fokus auf die Heimpartie am Samstag in der man den zweiten Sieg festzurren möchte.

 

Hardheims Gegner der TV Friedrichsfeld hat sich in der bisherigen Runde ganz gut verkauft und liegt nach vier Siegen und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz. Der letzte klare Sieg gegen Leutershausen 2 unterstreicht die Stärke der Mannschaft, die sich auch berechtigte Hoffnungen macht auch in Hardheim etwas mitzunehmen. Allerdings hat Hardheims deutlicher Auswärtssieg auch in Friedrichsfeld aufhorchen lassen und somit wird die Mannschaft von Gästetrainer Tobias Seel wieder sehr konzentriert in diese Partie gehen. Mit ehrlicher Arbeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Gegnern den Schneid abkaufen um möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen, so das ausgegebene Ziel der Gäste zum Start in die neue Runde. Dies ist ihnen bisher auch recht gut gelungen und damit wird die Partie am Samstag wohl recht interessant.

 

Auf Gastgeberseite ist man nach dem ersten Sieg natürlich erleichtert. Die Gewissheit das Siegen nicht verlernt zu haben tut jedem Mannschaftsmitglied gut und somit geht man wieder zuversichtlicher an die neuen Aufgaben heran. Nachlegen, heißt deshalb die Devise von Hardheims Coach Lukas Dyszy der von der geschlossenen Mannschaftsleistung seiner Jungs in Wiesloch angetan war. Die soll auch am Samstag wiederum im Vordergrund stehen, während man weiter an den kleineren Stellschrauben noch drehen möchte um die individuellen Fehler abzustellen.

 

Nach Lage der Dinge kann Hardheims Coach Lukas Dyszy auf alle seine Spieler zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Artur Sander der noch ein wenig angeschlagen ist und möglicherweise zuschauen muss.

 

Mit dem angepeilten ersten Heimsieg möchte der TVH am Samstag seine bisherige Bilanz verbessern und dabei werden alle Handballfans ihrer Mannschaft wieder die Daumen drücken.

Angepfiffen wird die Partie in der Walter-Hohmann Halle am Samstag um 19.30 Uhr.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 08.11.2019 k.n.

Die Fehler des Gegners nutzen und eigene abstellen

TV Hardheim in der Badenliga immer noch ohne Punkte / Nächster Gegner Wiesloch wird sich nicht so leicht einschüchtern lassen

Der TV Hardheim ist auch bei seinem fünften Anlauf gescheitert, in der Handball-Badenliga die ersten Punkte einzufahren. Nach den zuvor recht knappen Ergebnissen war die Niederlage am vergangenen Samstag gegen den derzeitigen punktgleichen Tabellenführer der Spielgemeinschaft Heidelsheim/Helmsheim doch recht ernüchternd. Trotz dieses weiteren Rückschlages gilt es, den Blick nach vorn zu richten und die neuen Aufgaben anzugehen.

Als nächster Gegner trifft der TVH am kommenden Samstag auf die TSG Wiesloch und wird in dieser Partie erneut versuchen den Hebel umzulegen. Mit nur einer Niederlage wird die TSG momentan auf dem sechsten Tabellenplatz geführt, und damit kann man bereits erahnen, wie schwierig es sein wird, dieses Team in eigener Halle zu schlagen. Zuletzt hat die Mannschaft von Trainerteam Peitz/Bender recht deutlich einen weiteren Auswärtssieg in Leutershausen eingefahren und geht somit als klarer Favorit in die Begegnung gegen die Erftäler, die ihrerseits alles versuchen werden, die letzten Niederlagen hinter sich zu lassen.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn die letzte Niederlagen in eigener Halle lässt sich nicht so leicht aus den Köpfen der Spieler verdrängen. Damit wartet auf Hardheims Coach Lukas Dyszy immer wieder viel Arbeit, um seine Spieler auch nach solchen Rückschlägen wieder aufzubauen und für die anstehenden Aufgaben zu motivieren. Da ist auf jeden Fall Geduld gefragt, auch wenn der Druck auf die Mannschaft mit jeder weiteren Niederlage zunimmt.

Trainer Lukas Dyszy möchte deshalb in den Trainingseinheiten versuchen, der Mannschaft diesen Druck zu nehmen, das Hauptaugenmerk darauf zu lenken, die individuellen Fehler abzustellen und auf die eigenen Stärken zu bauen. Die knappen Ergebnisse aus den Spielen zuvor zeigen, dass der TVH mit jeder Mannschaft mithalten kann, und möglicherweise kommt ja in Wiesloch auch mal das Quäntchen Glück dazu. Verletzungsbedingt muss Trainer Lukas Dyszy am Samstag auf Dustin Leiblein und Artur Sander verzichten, und das macht die Aufgabe nicht leichter. „Dennoch möchten wir uns gut präsentieren, den Gegner mit unserem Tempospiel unter Druck setzen, um letztlich damit auch die Fehler des Gegners zu nutzen“, so Hardheims Coach vor der schweren Auswärtsbegegnung in Wiesloch.

Die Gastgeber könnten mit einem weiteren Sieg sogar ganz oben in der Tabelle anklopfen und werden schon aus diesem Grund alles dafür tun, damit die Punkte in Wiesloch bleiben. Angepfiffen wird die Partie in der Wieslocher Stadionhalle in der Parkstraße um 19 Uhr.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 25.10.2019 k.n.

Die SG kommt gleich mit dem Party-Bus

Die Fans des TV Hardheim wollen gegen Heidelsheim endlich wieder einmal einen Erfolg sehen

Platzt am Samstag endlich der Knoten? Diese Frage beschäftigt derzeit alle Handballfans des TV Hardheim die immer noch auf die ersten Punkte warten. Vier Spiele – vier Niederlagen, so die nüchterne Bilanz vor dem fünften Spieltag am kommenden Samstag gegen die Spielgemeinschaft Heidelsheim/Helmsheim. Nach drei Auswärtsspielen in Folge dürfen sich die Zuschauer wieder einmal auf ein Heimspiel in der Walter-Hohmann-Halle freuen und hoffen dabei auf eine Wende.

Denkbar knapp

Bei näherer Betrachtung der Spiele kann man im Lager des TVH durchaus zufrieden sein mit den gezeigten Leistungen, denn alle drei Niederlagen in der Fremde waren denkbar knapp wie auch die letzte Begegnung in Oftersheim als man nach toller Aufholjagd abermals nicht belohnt wurde und letztlich wieder ohne Punkt nach Hause fuhr.

Trotz diesem erneuten Rückschlag will man den Kopf nicht hängen lassen und schon am Samstag wieder alles geben um den ersten Sieg einzufahren. Mit der SG Heidelsheim/Helmsheim kommt eine Mannschaft, die sich bisher ganz gut geschlagen hat. Nach zwei Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage steht das Team von Gästetrainer Roni Mesic derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und könnte mit einem weiteren Sieg bereits ganz oben anklopfen. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Leutershausen II war der Gästecoach auch sehr zufrieden mit seinem Team. Vor allem die kämpferische Leistung seiner Mannschaft hat ihn überzeugt und damit fährt man mit einem guten Gefühl nach Hardheim. „Wir fahren mit dem Party-Bus nach Hardheim, denn Hardheim ist nur einmal im Jahr“, so die Ankündigung des Vereins möglichst viele Fans zu bewegen die lange Reise ins Erftal anzutreten. Dieses bunte Fahrzeug ist wahrlich eine Augenweide und erregt überall, wo es „anlegt“, ein großes Aufsehen.

Auf Hardheimer Seite möchte man in eigener Halle alles dafür tun, den Gästen möglichst die Party-Stimmung zu versalzen. Dafür hat Hardheims Coach Lukas Dyszy in dieser Woche alles unternommen, seine Mannschaft entsprechend auf die Partie einzustellen und seinen Spielern etwas den Erwartungsdruck der eigenen Fans zu nehmen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, schließlich erwarten die Fans nach vier Niederlagen endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis.

Zumindest kann Hardheims Coach Lukas Dyszy am fünften Spieltag personell wieder aus dem Vollen schöpfen und damit sind die Voraussetzungen für einen Erfolg gegeben.

Dennoch wird auch diese Partie ein ganz schwerer Brocken für den TVH, der sich nicht die Spielweise des Gegners aufdrängen lassen darf, sondern sich auf seine eigenen Stärken besinnen muss, um mit seinem Tempospiel erfolgreich zu sein. Bei einem Sieg könnte der TVH die Rote Laterne an den TSV Viernheim abgeben, der in seiner Partie bei der TSG Pforzheim ebenfalls eine schwere Aufgabe zu lösen hat.

Angepfiffen wird die Partie um 19.30 Uhr in der Walter-Hohmann Halle in Hardheim.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 18.10.2019 k.n.

Gegen Vorletzten alle an Bord

Sehr wichtiges Spiel für den TV Hardheim

Nach dem spielfreien Wochenende greift der TV Hardheim wieder in das Spielgeschehen der Handball-Badenliga ein. Für die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy ist die Sonntagsbegegnung bei der Spielgemeinschaft Oftersheim/Schwetzingen II zugleich die dritte Auswärtspartie in Folge und damit dürfte es erneut schwer werden, die ersten Punkte einzufahren (Beginn ist um 17 Uhr). Zwar gibt es auch nach dem dritten Spieltag noch keine Hektik beim TVH, auch wenn man bisher ohne Punkte am Tabellenende steht, doch für die Moral wäre es sicherlich wichtig, etwas Zählbares auf der Habenseite zu haben.

 

Bis auf die Auftaktniederlage gegen Leutershausen II waren die Ergebnisse gegen Pforzheim und Heddesheim denkbar knapp und bestätigen, dass man durchaus mit jedem Gegner mithalten kann. Zuletzt musste Hardheims Coach immer wieder auf einige seiner Leistungsträger verzichten und damit war die Aufgabe gleich doppelt so schwer.

 

Spielender Co-Trainer fällt aus

 

Auch in Oftersheim hatte man in der jungen Saison noch nicht so oft Grund zum Jubeln gehabt. Die Mannschaft von Trainer Frederik Fehrenbach tat sich bisher ebenfalls sehr schwer und hat bis auf das Unentschieden in ihrer Auftaktbegegnung gegen Birkenau auch nicht weiter gepunktet. Somit heißt das Duell: Tabellenvorletzter gegen das Schlusslicht. Mit dem längerfristigen Ausfall von Teamkapitän und Co-Trainer Christoph Lahme hat das Perspektivteam ebenfalls eine große Bürde zu tragen.

Der TVH hat die spielfreie Zeit genutzt, um zu regenerieren, die vergangenen Spiele aufzuarbeiten und hat sich für die Sonntagspartie viel vorgenommen. Erstmals kann Hardheims Coach wieder aus den Vollen schöpfen und mit allen Akteuren nach Oftersheim fahren. „Wir werden uns darauf konzentrieren die leichten Fehler abstellen und fahren hochmotiviert nach Oftersheim, um dort mit viel Leidenschaft die ersten Punkte einzufahren“, so Hardheims Coach vor der richtungsweisenden Partie beim Tabellennachbarn.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 11.10.2019 k.n.

„Den Gegner lange ärgern“

Badenligist Hardheim in Heddesheim gefordert

Für die Handballer des TVH steht am Sonntag eine weitere Auswärtspartie an. Gastgeber ist um 17.30 Uhr die Spielgemeinschaft Heddesheim, die bisher erst eine Partie absolviert und dabei knapp gegen Leutershausen II gewonnen hat. Damit wird sie zunächst einmal auf dem ersten Tabellenplatz geführt auch wenn dies noch keine große Aussagkraft hat.

 

Die Gäste dagegen haben bereits zwei Spiele hinter sich gebracht und letztlich beide verloren. Die Niederlage am vergangenen Samstag war denkbar knapp und zugleich auch unglücklich. Während man zur Pause noch auf der Siegesstraße war, musste man im zweiten Spielabschnitt verletzungsbedingt ausgerechnet auf Lars Engels verzichten, der bis dahin einen glänzenden Tag erwischte und sich bis zur Pause bereits mit sieben Treffern in die Torschützenliste eingetragen hatte. Dazu kamen mit Janis Erbacher und Robin Steinbach zwei weitere angeschlagene Spieler die sonst die Fäden in Hardheims Angriffsspiel ziehen. Dazu kam, dass in der Schlussphase der Begegnung Lukas Schneider nach seiner dritten Zweiminutenstrafe das Feld verlassen musste.

Heddesheim bestreitet mit der Partie gegen Hardheim sein erstes Heimspiel in dieser noch jungen Runde und möchten nach dem Auswärtssieg in Leutershausen natürlich nachlegen, um die Tabellenspitze zu behalten. Nachdem der TVH in seiner Auftaktbegegnung mit sechs Toren Unterschied gegen Leutershausen verloren hat kann man sich ausrechnen welcher „Kaliber“ da am Samstag auf die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy zukommt.

 

 

Gegner ist Ex-Oberligist

 

Der hat im Training dieser Woche natürlich alles daran gesetzt, sein Team wieder aufzubauen und auf die schwere Partie einzustimmen und gibt sich nach wie vor kämpferisch. „Wir wollen mit viel Leidenschaft und Kampfgeist den Gegner so lange ärgern wie möglich“, so Hardheims Coach vor der Begegnung beim letztjährigen Baden-Württemberg Oberligisten.

 

Verletzungsbedingt ist Robin Steinbach zum Zuschauen verdammt, und damit fehlt Hardheims Coach eine wichtige Stütze im Angriff. Damit müssen eben wieder andere Spieler in die Bresche springen. In der Außenseiterrolle liegt zugleich auch Hardheims Chance, vielleicht doch für eine Überraschung zu sorgen.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 27.09.2019 kn

Schwächen hinten und vorne abstellen

In Pforzheim geht es für den TV Hardheim darum, nicht gleich wieder im Tabellenkeller festzusitzen / Thomas Withopf wieder dabei

Nach der missglückten Auftaktbegegnung gegen Leutershausen II muss der TV Hardheim in der Handball-Badenliga am Samstag erstmals auf Reisen gehen. Nach Pforzheim führt der Weg, wo die Spielgemeinschaft Pforzheim/Eutingen II ihre Spiele austrägt, und dabei treffen am Samstag um 20 Uhr zwei Teams aufeinander, die beide ihre erste Begegnung verloren haben.

Dabei ist für beide Teams Wiedergutmachung angesagt, sonst sitzt man bereits zum Rundenstart erstmals im Tabellenkeller fest. Rückblickend auf die Begegnung gegen Leutershausen hat man zumindest in der ersten Hälfte gute Ansätze beim TVH gesehen, während man im zweiten Spielabschnitt dann ziemlich von der Rolle war und gar nichts mehr zusammen lief.

Eine Woche hatte Hardheims Coach Lukas Dyszy Zeit diese Begegnung zusammen mit seiner Mannschaft zu analysieren, um möglichst die Fehler abzustellen, die es am Samstag zu vermeiden gilt. Sowohl in Hardheims Abwehr als auch im Angriff waren dabei die Schwächen nicht zu übersehen, und auch die zündenden Ideen waren eher Mangelware; dadurch war die Begegnung zu sehr von Einzelaktionen bestimmt.

 

SCHWÄCHEN NICHT GLEICH BEHEBBAR

Dies ist Hardheims Coach sicherlich nicht entgangen, und damit weiß er, wo der an den Stellschrauben zu drehen hat. Die Schwächen lassen sich selbstverständlich nicht innerhalb von ein paar Tagen beheben, doch wenn man in Pforzheim etwas mitnehmen möchte, bedarf es sicherlich einen anderen Auftritt seitens des TVH.

Dabei sollte es den Gästen aus dem Erftal sicherlich in die Karten spielen, dass die Spielgemeinschaft nach der ebenfalls deutlichen Niederlage in Friedrichsfeld in eigener Halle noch etwas mehr unter Zugzwang steht.

Für SG-Trainer Carsten Lipps war das Ergebnis von Friedrichsfeld ebenso eine Enttäuschung, und schon deshalb wird er alles versuchen, seine Mannschaft entsprechend auf die Partie gegen Hardheim einzustellen damit sich seine Mannschaft mit den Zuschauern versöhnen kann.

 

PERSONELL ALLES OKAY

Auf Hardheimer Seite wird man sich die Leistungen der ersten Hälfte gegen Leutershausen nochmals veranschaulichen die gezeigt haben, dass man das Handballspiel in der langen Sommerpause nicht verlernt hat. Zumindest ist man verletzungsfrei aus der Begegnung hervor gegangen, und nach Lage der Dinge kann am morgigen Samstag auch wieder der schmerzlich vermisste Thomas Withopf ins Geschehen eingreifen. Dessen Rückraumwürfe sind bei jedem Gegner gefürchtet – auch bei Pforzheim/Eutingen II.

Man darf gespannt sein wie sich der TV Hardheim präsentiert und letztlich dürfte auch wieder die Tagesform beider Teams über Sieg und Niederlage entscheiden.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 20.09.2019 kn

Die Kaderzusammensetzung ist einmalig

Der TV Hardheim möchte dieses Mal erst gar nicht in den Abstiegskampf gerissen werden / Ex-Spieler Lukas Dyszy hat das Traineramt neu übernommen

Bereits seit Monaten bereiten sich Hardheims Handballer auf die neue Badenliga-Saison vor. Nach dem Training zur Grundlagenausdauer wurde zuletzt in diversen Testspielen der Feinschliff geholt. Die sportliche Leitung hat ab dieser Saison der langjährige Aktive Lukas Dyszy übernommen, der sich riesig auf die Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit seinem Team freut.

„Jeder von uns wird an sein Limit gehen, dann schauen wir, was dabei herauskommt“, so die Einstellung des Trainers der als ehemaliger Oberliga-Spieler sicherlich weiß wie man eine Mannschaft motivieren kann. An deren Einstellung hat es allerdings noch nie gefehlt. Gerade im Endspurt der vergangenen Saison mit dem drohenden Abstieg im Hinterkopf hat sich die Mannschaft kämpferisch gezeigt und mit großen Engagement auch dieses Szenario bestens gemeistert.

Damit es in dieser Saison erst gar nicht zu einem Abstiegskampf kommt, will Trainer Lukas Dyszy an einigen Stellschrauben drehen. Hier gilt es vor allem, die Abwehr in besserem Zusammenspiel mit den Torhütern zu stabilisieren, um dann den Gegner mit eigenem Tempospiel unter Druck zu setzen. Damit möchte man auch wieder sein Publikum begeistern, das nach wie vor in der Badenliga einmalig sein dürfte, da die Ränge bei jedem Heimspiel stets prall gefüllt sind. Da versteht es sich fast von selbst, entsprechenden Handball zu bieten, damit die Fans auch auf ihre Kosten kommen.

Stolz ist der 34-jährige Coach auch auf die Tatsache, dass bis auf zwei Spieler der Kader ausschließlich aus Hardheimer Spielern besteht. Eine Mannschaft mit so vielen einheimischen Akteuren dürfte in der Badenliga auch einmalig sein. Dies zeugt zugleich auch von der guten Nachwuchsarbeit in Hardheim. Fast alle Jugendmannschaften spielen stets um die Meisterschaft.

Mit den Abgängen von Marek Käflein und Noah Schneider hat sich der Kader auch etwas verkleinert, was letztlich die Wechseloptionen und den damit verbundenen Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen deutlich erschwert. Für Torhüter Christopher Bauer steht der erst 18-jährige Neuzugang Artur Sander zwischen den Pfosten, der den Abgang des Routiniers kompensieren und zugleich auch für frischen Wind sorgen soll.

 

Leistungsorientiertes Coachen

 

Als große Herausforderung sieht es der Trainer, leistungsorientiert zu coachen und dennoch jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, sich auf dem Spielfeld zu beweisen und Erfahrungen zu sammeln.

„Wir gehen mit einem 16-Mann-Kader in die neue Saison und damit wird jeder einzelne eine wichtige Rolle für das Team spielen. Besonders wichtig ist es, auch von Verletzungen verschont zu bleiben, um so oft wie möglich aus dem Vollen schöpfen zu können“, so Lukas Dyszy im Ausblick auf die neue Runde. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Co-Trainer Joachim Gärtner, der ihm an der Außenlinie attestiert.

„Wir freuen uns auf die neue Saison und darauf, von den Fans zu Topleistungen angespornt zu werden“, sagt der Neu-Trainer Lukas Dyszy.

Am morgigen Samstag, 14. September, steht um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Leutershausen II die erste Aufgabe an.

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Testspiel gegen die HSG Dittigheim/TBB

Die vorbereitung für die kommende Saison läuft auf hochtouren

Donnerstag 22.8.2019

Uhrzeit: 20:15Uhr

Spielort: Walter-Hohmann-Sporthalle

TVH vs. HSG Dittigheim/TBB (Verbandsliga)

Die heiße Phase der Vorbereitung für die neue Saison 2019/2020 beginnt, somit stehen auch einige Testspiele auf dem Trainingsplan. In drei Wochen starten wir mit dem ersten Heimspiel gegen die SG Leutershausen 2 (Sa, 14.09.19, 19:30Uhr) in die Badenliga-Saison.

Um die Handball freie Zeit zu verkürzen wollen wir Euch zu unseren Testspielen einladen.

 

---Die weiteren Testspiele in der Übersicht---

Fr, 30.08.2019 // 19:30 Uhr // vs. Lohr (Bayernliga) // in KÜLSHEIM (Kaserne)

Sa, 31.08.2019 // 18:00Uhr // vs. Neckarsulm (BW-Oberliga) // Walter-Hohmann-Sporthalle

FR, 06.09.2019 // 19:00Uhr // vs. Königshofen (Landesliga) // Walter-Hohmann-Sporthalle

 

 

Bild: Jutta Muck (HSG Dittigheim/TBB)