Gäste beißen sich an der TV-Abwehr die Zähne aus

Glänzend aufgelegter Hardheimer Torwart Cristian Ernst trägt maßgeblich zum 31:24-Sieg gegen den TV Friedrichsfeld bei

Nach seinem Auswärtserfolg in Wiesloch hat der TVH nun auch seinen ersten Heimsieg unter Dach und Fach. Eine überzeugende Abwehrleistung mit einem glänzend aufgelegten Torwart Christian Ernst war letztlich ausschlaggebend für den 31:24-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Friedrichsfeld, der durchaus auch in dieser Höhe verdient war. Damit hat der TVH punktgleich zum Tabellenvorletzten aufgeschlossen und ist weiter in der Erfolgsspur.

Hardheims Trainer Lukas Dyszy hatte seine Männer bestens eingestellt auf die Partie, wohlwissend dass diese auch schon richtungsweisend sein kann. Vor allem in der Abwehr zeihgte der TVH eine geschlossene Leistung, während sich im Spielaufbau zunächst auch noch ein paar technische Fehler einschlichen. Luis Hönninger eröffnete den Torreigen auf Hardheimer Seite, während auf der Gegenseite Raimonds Trifanovs als auffälligster Akteur die ersten Akzente setzte. Nach rund zehn Spielminuten hatte der TVH einen 5:4-Vorsprung und lag letztlich über die gesamte erste Hälfte mit zwei Treffern in Front. Während sich die Friedrichsfelder jedes Tor hart erarbeiten mussten, fackelten die Gastgeber nicht lange und stellten bereits schon im Gegenzug den alten Spielstand wieder her. Letztlich konnte man die knappe 15:14-Führung mit in die Pause nehmen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber fünf ganz starke Minuten, und ehe sich die Gäste richtig versahen, war der TVH nach den beiden Treffern von Lukas Schneider mit 22:16 in Front. Dies gab der Mannschaft jetzt zusätzliche Sicherheit und machte die Gäste zusehends nervöser. Die fanden nie eine richtige Antwort auf Hardheims Angriffe, während die TVH-Abwehr immer gefestigter war und mit Christian Ernst einen Rückhalt hatte, an dem sich die Gästeangreifer förmlich die Zähne ausbissen. Angetrieben von Hardheims bestem Torschützen Luis Hönninger (siebenTreffer) hatten Hardheims Angreifer dagegen zahlreiche Angriffsvarianten.

Hardheims Übermacht war so eindeutig, und der erste Heimsieg war nach dem Treffer von Philipp Steinbach zum 27:20 so gut wie eingetütet. Mit der letzten Aktion des Spiels parierte Torhüter Christian Ernst einen weiteren Siebenmeter und krönte damit seine hervorragende Leistung in der Partie, die mit 31:24 ganz deutlich an die Gastgeber ging.

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Große Freude und Erleichterung nach erstem Saisonsieg

TV Hardheim gewinnt auswärts 34:27 gegen die SG Wiesloch / Geschlossene Mannschaftsleistung

Aufatmen beim TV Hardheim. Nach fünf sieglosen Spielen ist am Samstag endlich der Knoten geplatzt und die ersten beiden Punkte sind unter Dach und Fach. Ausschlaggebend für den 34:27-Sieg war dieses Mal Hardheims Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt und letztlich auch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem enormen Willen, den ersten Sieg einfahren zu wollen. Trotz der fünf Niederlagen in Folge ist man mit einem guten Gefühl nach Wiesloch gefahren, wohlwissend, dass die Heimmannschaft nach ihrem letzten Auswärtssieg mit breiter Brust in diese Partie gehen würde.

Von Beginn an entwickelte sich eine tempogeladene Partie mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Dies drückte sich letztlich auch in Toren aus, und damit führten die Gastgeber nach rund zehn Spielminuten mit 10:7. Beide Abwehrreihen hatten im ersten Spielabschnitt nicht ihren besten Tag und somit kamen auch Hardheims Angreifer immer wieder zu leichten Toren und hatten nach den beiden Treffern von Thomas Withopf und Robin Steinbach nach 16 Minuten auch wieder den Ausgleich geschafft.

Damit hatten jetzt die Gäste leichtes Oberwasser und schließlich war es Hardheims Goalgetter Robin Steinbach, der darauf erstmals die Führung erzielte. Damit war der TVH jetzt endgültig ein mehr als ebenbürtiger Gegner. Fortan entwickelte sich eine muntere Partie, in der der TVH letztlich eine knappe 20:19-Führung mit in die Pause nehmen konnte.

Nervöse Gastgeber

Die Gäste machten nach der Pause da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, während die Gastgeber zunehmend nervöser agierten und gleich nach Seitenwechsel einen Siebenmeter vergaben. Diese Nervosität spielte dem TVH voll in die Karten, der seinerseits jetzt seine beste Phase hatte. Hardheims Überlegenheit drückte sich zunehmend auch auf den Spielstand aus. Nachdem die Gastgeber ganze 20 Minuten für zwei Tore benötigten, drückte der Spielstand von 26:20 nach rund 45 Minuten Hardheims Überlegenheit trefflich aus. Da konnte man es sich sogar leisten, drei Siebenmeter zu vergeigen ohne selbst nochmals in Bedrängnis zu kommen. Ganz im Gegenteil, der TVH dominierte die Partie jetzt nach Belieben und zog seinerseits bis auf 32:24 davon, nachdem Hardheims bester Torschütze Robin Steinbach Treffer Nummer elf setzte. Damit war das Spiel bereits zugunsten der Gäste gelaufen und Hardheims Team genoss seit langem wieder ein Erfolgserlebnis. Mit 34:27 endete die Partie nach dem letzten Treffer durch Phillip Steinbach – ein wichtiger Sieg, der Hoffnung machen sollte, auch das nächste Spiel nach der zweiwöchigen Pause daheim gegen Friedrichsfeld ebenfalls positiv zu gestalten.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 28.10.2019

Der Gegner war einfach eine Nummer zu groß

TV Hardheim kassiert in der Badenliga mit 25:36 gegen Heidelsheim/Helmsheim die fünfte Niederlage im fünften Spiel

Auch im fünften Anlauf ist für die Badenliga-Handballer des TV Hardheim das erhoffte Erfolgserlebnis ausgeblieben, da der Gegner aus Heidelsheim/Helmsheim eine ganz starke Vorstellung abgab und am Ende verdient mit 36:25 die Oberhand behielt.

Auf Hardheimer Seite hatte man sich viel vorgenommen für diese Partie, war man doch personell bestens aufgestellt. Schon nach wenigen Spielminuten zeigte sich jedoch die Übermacht des Gegners an diesem Tag. Die Gäste waren von Beginn an hellwach und wirbelten mit zahlreichen Angriffsvarianten Hardheims Abwehr ordentlich durcheinander. Dies drückte sich dann auch bereits früh in Zahlen aus. Schon nach zwölf Minuten stand es 8:2 für die Gäste. Dies gab ihnen natürlich noch mehr Sicherheit. Sie bauten ihre Angriffe geduldig auf und fanden stets zum richtigen Zeitpunkt einen Abnehmer, der letztlich ohne große Mühe zum Abschluss kam.

Auf der Gegenseite tat sich der TVH schwer, da die Abwehr der Gäste zum einen sehr gut stand und zum anderen Gästetorhüter Sascha Helfenbein einen glänzenden Tag erwischt hatte.

Nach Treffern von Tim Schneider und Philipp Ohlhaut keimte beim Stand von 5:9 zwar wieder ein Funke Hoffnung auf, doch die Gäste meisterten auch diesen kleinen „Einbruch“ bestens und schalteten noch vor der Pause ihrerseits wieder einen Gang hoch. Das Halbzeitergebnis von 17:11 drückte die Überlegenheit der Gäste klar aus.

Die Gäste knüpften nach der Pause genau da an, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Ehe sich der TVH richtig versah, war der Rückstand auf zehn Tore angewachsen. Längst war die Partie entschieden. Angetrieben von Hardheims erfolgreichsten Torschützen Philipp Ohlhaut versuchten die Gastgeber zwar alles, um vielleicht doch noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, doch die Gäste hatten stets eine passende Antwort.

Für die Gastgeber ging es schließlich nur noch darum, den Rückstand in einigermaßen erträglichen Grenzen zu halten.

Am Ende stand es 36:25 für die Gäste, die allen Grund hatten, mit ihren zahlreich mitgereisten Fans zu feiern, schließlich hat man sich mit diesem Sieg an die Tabellenspitze der Badenliga empor gearbeitet. Der TVH dagegen bleibt dagegen weiterhin im Tabellenkeller hängen, doch besteht natürlich die Hoffnung, vielleicht in der nächsten Partie in Wiesloch erfolgreich zu sein.

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Fehlstart perfekt

Hardheim verliert in der Badenliga erneut

Der TV Hardheim hat es auch im vierten Anlauf nicht geschafft, etwas Zählbares auf seinem Punktekonto gutzuschreiben, und damit darf man nun von einem Fehlstart in die neue Badenliga-Saison sprechen. Dies ist noch kein Beinbruch, denn auch im Spiel gegen das Perspektivteam von Oftersheim/Schwetzingen war man zumindest einem Teilerfolg ganz nahe, doch am Ende einer abwechslungsreichen Partie hatte der Gegner wiederum ein Tor mehr auf dem Konto und siegte mit 27:26.

Nach gutem Beginn und der 3:2-Führung geriet der TVH innerhalb von nur sechs Minuten mit 3:8 in Rückstand und hatte damit bereits nach zwölf Minuten eine schwere Bürde auf sich geladen. Hardheims Abwehr war in der ersten Hälfte einfach zu passiv und damit spielten sich die Gastgeber gute Torchancen heraus und nutzten diese. Zur Pause stand es 17:12.

 

Wieder mit Tempohandball

 

In der Pause sprach Hardheims Coach Lukas Dyszy die Fehler an, und mit Beginn des zweiten Abschnittes setzte seine Mannschaft diese Vorgaben auch wesentlich besser um und ging aus einer stabilen Abwehr zu dem gewohnten Tempohandball über. Fortan war auch wieder die kämpferische Leistung spürbar, und somit schaffte sich der TVH Tor um Tor heran und war nach dem Treffer von Lars Engels zum 25:24 bis auf ein Tor heran, während die Hallenuhr noch fünf Minuten anzeigte. Auf der Gegenseite baute Alexander Lemke den Vorsprung wiederum auf zwei Treffer aus, während der TVH mit dem Treffer von Lukas Schneider abermals zum Anschlusstreffer kam. Auch die erneute Zwei- Tore-Führung durch Marius Meyer drei Minuten vor dem Ende brachte noch nicht die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber, denn Lars Engels sorgte knapp eine Minute vor dem Ende, den Anschlusstreffer zum 27:26. Am Ende fehlte dem TVH wieder das Quäntchen Glück, als man nach erneuter Balleroberung drei Sekunden vor Ende der Partie bei eigenem Abschluss scheiterte.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 15.10.2019 k.n.

Erneut dran, aber wieder verloren

Der TV Hardheim zieht auch in Heddesheim den Kürzeren

Hardheims Handballer haben es auch in ihrem dritten Spiel der noch jungen Badenliga-Saison verpasst, etwas Zählbares auf ihrem Punktekonto gut zuschreiben. „Den Gegner so lange wie möglich zu ärgern“ – so war die Parole von Hardheims Trainer Lukas Dyszy vor dem Spiel. Diese ist zumindest halbwegs aufgegangen. Am Ende musste man sich erneut ärgern, da in der Begegnung gegen den Tabellenführer aus Heddesheim durchaus mehr zu holen war. Am Ende stand aber die 22:24-Niederlage.

 

Damit konnte Hardheims Coach im Großen und Ganzen auch zufrieden sein. Hardheims Abwehr stand im ersten Spielabschnitt sehr gut und damit hatten auch die Angreifer der Gastgeber so ihre Probleme. Nach rund 15 Minuten Spielzeit hatte die TVH-Abwehr erst fünf Gegentreffer zugelassen, allerdings hatte man im Angriff auch noch seine Probleme und damit entsprach der Spielstand von 5:3 durchaus den gezeigten Leistungen.

 

 

Erstmals „mit vier“ vorne

 

Fünf Zeigerumdrehungen später hatte die Gastgeber ihren Vorsprung erstmals auf vier Treffer ausgebaut, doch der TVH hielt auch weiterhin dagegen und setzte alles daran, den Gegner nicht weiter davonziehen zu lassen. Hardheims Coach hatte bis dahin am Spiel seiner Mannschaft nichts Wesentliches zu bemängeln, allerdings waren auch ihm die zahlreichen technischen Fehler beim Umschaltspiel nach vorne nicht entgangen, die eine bessere Torausbeute verhinderten. Damit nahm man auch einen Vier-Tore-Rückstand mit in die Pause.

 

Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste von Beginn an wacher und auch das Umschaltspiel klappte jetzt wesentlich besser. Zwei Treffer von Jannik Huspenina und das Tor von Thomas Withopf brachten den TVH innerhalb von nur drei Minuten in Reichweite und machten den Gästen beim Spielstand von 14:13 wieder Hoffnung. Jetzt war die Partie ein offener Schlagabtausch, in der die Gäste dem Tabellenführer alles abverlangten.

Beim Spielstand von 20:18 versäumten es die Gäste, in dieser wichtigen Phase nochmals den Anschlusstreffer zu schaffen. Im Gegenzug erhöhten die Gastgeber ihren Vorsprung wiederum auf drei Treffer, und damit war die Partie vier Minuten vor dem Ende so gut wie gelaufen auch wenn Jannik Huspenina mit seinem neunten Treffer zum 20:23 seine hervorragende Leistung unterstrich. Am Ende siegte der Favorit mit 24:22 und damit stand der TVH trotz guter Leistung abermals mit leeren Händen da.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 01.10.2019 k.n.

Harter Kampf wurde am Ende nicht belohnt.

SG Pforzheim/Eutingen II - TV Hardheim 26:25

Der TV Hardheim hat auch seine zweite Partie in der Saison in der Handball-Badenliga verloren. Der Ausgang der Begegnung bei der Spielgemeinschaft Pforzheim/Eutingen 2 war mit 26:25 (14:12) allerdings denkbar knapp. Man musste sich über die Niederlage ganz besonders ärgern, da man neun Minuten vor Spielende noch mit zwei Toren in Führung gelegen hatte. Trotz dem Ausfall von Janis Erbacher, der sich gegen Leutershausen eine Schulterverletzung zugezogen hatte, war die Mannschaft um Trainer Lukas Dyszy sehr zuversichtlich angereist. Mit dabei war auch wieder Thomas Withopf, der mit seiner Routine und den gefürchteten Rückraumwürfen der Mannschaft zusätzlich Sicherheit geben sollte. Das Team verkaufte sich zu Beginn der Partie ganz gut und erspielte sich nach dem 4:4-Zwischenstand nach rund acht Minuten sogar ein leichtes Übergewicht. Dies drückte sich dann auch in Toren aus und so führten die Gäste nach Treffern von Steinbach, Engels und Hönninger nach 13 Minuten mit 8:5. Dadurch wurden allerdings die Gastgeber so langsam wach gerüttelt, die nun ihrerseits mit vier schnellen Toren den Spielstand in eine eigene Führung umwandelten.
Die Gäste ließen sich dadurch nicht aus ihrem Rhythmus bringen und gestalteten die Partie weiterhin offen, doch zu mehr als zu einem Anschlusstreffer rechte es nicht. Somit wurden beim Stand von 14:12 für die Gastgeber auch die Seiten gewechselt.
 
TVH sehr kämpferisch doch ohne Belohnung
 
Besser aus der Kabine kam dann wieder der TVH, der die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mächtig Gas gab und bereits nach zehn Minuten durch den Treffer von Lars Engels seinerseits wieder mit 20:17 in Front lag. Von nun an war abermals der TVH das dominantere Team, das seinen Zwei-Tore-Vorsprung bis zur 47. Minute nicht nur verwaltete, sondern nach einem Treffer von Lukas Schneider sogar auf drei Tore ausbaute. Damit wurde zugleich auch die Schlussphase eingeleitet, in der die Gastgeber mit allen Mitteln versuchten, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Nicht nur durch die dritten Zweiminutenstrafe von Lukas Schneider sondern auch die Verletzung von Lars Engels der zu der Zeit mit 7 Treffern bester Schütze seitens der Gäste war wurde die Mannschaft aus Hardheim deutlich geschwächt. Jetzt musste Robin Steinbach, der sich im ersten Spiel eine starke Rippenverletzung zuzog, zurück auf die Platte. Er erhöhte die Führung mit einem wichtigen Treffer wieder auf 2 Tore, doch dies sollte zugleich auch Hardheims letzter Treffer der Partie sein. Die Gastgeber nutzten jetzt jede Lücke in der Hardheimer Abwehr und glichen sieben Minuten vor Schluss zum 25:25 ausgleichen. Viereinhalb Minuten vor Ende der Partie traf Bastian Langenfeld zum 26:25, was gleichzeitig bereits den Entstand bedeutete.
 
Trainer Lukas Dyszy zum Spiel: “Ich bin sehr stolz wie sich meine Mannschaft immer wieder zurückkämpfte und alles gegeben hat, in der Schlussphase konnten wir die rote Karte von Lukas Schneider und die Verletzung von Lars Engels nicht mehr kompensieren. Wir werden die positiven Dinge mitnehmen und uns auf das nächste Auswärtsspiel in Heddesheim konzentrieren.”

© TV Hardheim, Montag, 23.09.2019 - Foto: Janis Erbacher

Gästetorhüter lässt die TV-Angreifer fast verzweifeln

Trotz vielversprechendem Start in die Partie verliert Hardheim zum Saisonauftakt 24:30 gegen den Gast aus Leutershausen

Der TV Hardheim ist bereits in seiner ersten Begegnung der Handball-Badenliga im rauen Handballalltag angekommen. Nach mehrmonatiger Pause und mehreren verheißungsvollen Vorbereitungsspielen, war die Partie gegen Leutershausen II die erste echte Herausforderung und zugleich Standortbestimmung für die neue Saison. Trainer Lukas Dyszy fieberte mit seiner Mannschaft ebenso dem Auftaktspiel entgegen wie auch Hardheims treue Handballfans die sich diesen Termin schon lange vorgemerkt hatten.

Der TVH schüttelte sich kurz und war mit zwei Steinbach-Toren und einem weiteren Treffer von Silas Hefner weiter erstmals auf der Erfolgsspur. Allerdings brachte auch die komfortable 6:2-Führung der Gastgeber auch die Gäste überhaupt nicht aus dem Rhythmus, die ihrerseits munter drauf los stürmten und mit dem kleinsten Akteur Peter Mohr einen wahren Wirbelwind in ihren Reihen hatten, der seine Mitspieler immer wieder clever anspielte, die nur noch abzuschließen brauchten. Damit schmolz Hardheims Vorsprung auch schnell wieder dahin und betrug nach knapp 20 Minuten beim Stand von 10:9 nur noch einen Treffer.

In den verbleibenden zehn Minuten vor dem Seitenwechsel hatten dann doch wieder die Gastgeber ein leichtes Übergewicht und nahmen letztlich auch eine 15:12-Führung mit in die Kabine. Damit konnte man auch auf der Tribüne gut leben. Die zweite Hälfte begann allerdings mit einer Offensive der Gäste, die bereits nach neun Minuten den Ausgleich schafften, um bereits eine Minute später erstmals mit 19:18 in Führung zu gehen.

Spätestens jetzt merkten auch die Zuschauer in der Halle, dass die Partie bis zum Ende ein hartes Ringen um die Punkte werden würde. Die Gastgeber verloren immer mehr ihren Rhythmus und scheiterten nicht nur per Siebenmeter, sondern auch am bestens aufgelegten Gästetorhüter der sich zahlreiche Bälle aus aussichtsreicher Position fischte und so langsam Hardheims Angreifer verzweifeln ließ.

Zehn Minuten vor Schluss schien sich der TVH beim Spielstand von 25:22 schon aufgegeben haben und scheiterte immer wieder im Abschluss. Gerade in dieser Phase vermisste man jemand, der Verantwortung übernahm, um die Partie letztlich mit einem letzten Kraftakt noch zu drehen. Ganze 14 Minuten blieb die Trefferanzeige für Hardheim bei 22 stehen, ehe Jannik Huspenina zum 23:28 aus Hardheimer Sicht traf. Die letzten Minuten genossen letztlich nur die Gäste, die sich mit einem 30:24 die ersten beiden Punkte der Saison sicherten.

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31:29 Sieg im Testspiel gegen die HSG Dittigheim/TBB

Knapper heimSieg mit einigen Zuschauern!

Text folgt.