Nichts für schwache Nerven

Im Hardheimer Spiel gegen Wiesloch entscheidet wieder einmal die Schlussaktion

Mit einer Heimniederlage beendete der TV Hardheim den 20. Spieltag der Handball-Badenliga. Einmal mehr entschied die letzte Aktion im Spiel über Sieg oder Niederlage und am Ende waren es die Gäste, die sich über den knappen 28:27-Sieg freuen dürften, während die Spieler des TVH am liebsten in den Boden versinken wollten.

Mit der TSG stellte sich eine Mannschaft vor, die von Beginn an hellwach in der Partie war und gewillt war, die hohe Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen. Beide Teams begegneten sich dennoch bei wechselnder Führung auf Augenhöhe. Der Spielstand von 7:7 nach rund einer Viertelstunde entsprach ganz dem Geschehen.

In den Folgeminuten gerieten Hardheims Angriffsbemühungen immer mehr ins Stottern, da man sich erneut zu viele technische Fehler leistete. Dies machte jetzt zunehmend die Gäste stark, die immer wieder eine Lücke im Hardheimer Abwehrblock fanden. Darauf reagierte Hardheims Coach Lukas Dyszy mit einer Auszeit, die allerdings nicht den erwünschten Erfolg brachte. Das 10:15 aus Hardheimer Sicht kurz vor der Halbzeitpause unterstrich die Überlegenheit der Gäste bis zu diesem Zeitpunkt. Auch der 12:16-Halbzeitstand hellte die Mienen der Hardheimer Zuschauer nicht weiter auf. Zum Beginn des zweiten Spielabschnittes blies der TVH dann aber zur Aufholjagd. Einsatz, Kampfeswillen und auch wieder Spielwitz waren jetzt wieder Trumpf. Nach 14 Minuten Spielzeit durften Hardheims Fans erstmals den 19:19-Ausgleich bejubeln und waren wieder voller Zuversicht, dass die Mannschaft mit diesem Einsatz die Partie noch drehen könnte. Die verbleibenden 15 Minuten waren schließlich nichts für schwache Nerven.

Die Gäste ließen sich trotz des Rückschlages nicht aus dem Konzept bringen und konnten ihrerseits erneut zwei Tore vorlegen. Auf Hardheimer Seite antwortete Lukas Schneider mit zwei Treffern und Philipp Ohlhaut konnte postwendend Wieslochs erneute Führung zum 25:25 ausgleichen. Jetzt war der TVH wieder am Drücker. Luis Hönninger und Philipp Steinbach trafen für ihre Farben zum Spielstand von 27:25. Jetzt musste der TVH den knappen Vorsprung nur noch über die letzten vier Minuten bringen. Die Taktik dafür legte Gästetrainer Michael Peitz in seiner letzten Auszeit fest, und dann begann das große Zittern in der Halle.

Die Gäste behielten den Überblick und erzielten innerhalb von zwei Minuten den 27:27-Gleichstand. 15 Sekunden vor Spielende hatten es die Gastgeber nochmals in der Hand, den finalen Angriff erfolgreich abzuschließen. In der Hektik wurde der Ball allerdings leichtfertig abgegeben, und den schnell eingeleiteten Gegenstoß konnte Luis Hönninger nur mit einem Foul stoppen, und dafür konnte es nur Siebenmeter heißen. Diese Chance ließ sich Simon van de Locht nicht nehmen und verwandelte sicher zum 27:28-Endstand.

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Trainer Lukas Dyszy war mit Leistung seines Teams trotzdem zufrieden

Der TV Hardheim schnuppert beim Tabellenzweiten SG Heidelsheim/Helmsheim an der großen Überraschung, verliert aber am Ende mit einem Tor Unterschied

„Die Jungs haben heute unheimlich viel richtig gemacht und alles in dieses Spiel investiert, am Ende hat uns das Quäntchen Glück gefehlt“, so Hardheims Trainer Lukas Dyszy nach der Begegnung der handball-Badenliga beim Tabellenzweiten der SG Heidelsheim/Helmsheim. Auch wenn am Ende wieder mal nur ein einziges Tor zum verdienten Punktgewinn fehlte, zeigte sich Hardheims Trainer überaus zufrieden mit der Leistung seines Teams – zufrieden mit der aggressiven Abwehrarbeit seiner Mannschaft, die immerhin elf Tore weniger als im Hinspiel schlucken musste, zufrieden mit der Disziplin und der Leidenschaft seiner Mannschaft die das Spiel bis zum Schluss offen gestaltete und beim Endstand von 25:24 (12:13) letztlich doch ohne Punkt wieder nach Hause fahren musste.

„Für mich als Trainer war dies dennoch ein Sieg, auch wenn wir keine Punkte bekommen haben“, so Hardheims Coach der trotz der denkbar knappen Niederlage beim haushohen Favoriten mehr als zufrieden sein konnte mit der Leistung seines Teams, das einmal mehr gezeigt hat, dass es mit jedem in der Liga mithalten kann.

Die Gäste gingen von Beginn an konzentriert zu Werke und präsentierten sich als ebenbürtiger Gegner. Mehr als eine Zwei-Tore-Führung war für die Gastgeber trotz allen Anstrengungen nicht drin, und spätestens nach Hardheims Ausgleich mit anschließender 9:8-Führung nach rund 20 Minuten war auch den Gastgebern bewusst, dass dies kein Spaziergang für sie werden würde. Dies war zugleich auch Hardheims stärkste Phase. Die 13:12-Halbzeitführung der Gäste aus dem Erftal war verdient.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte der TVH zunächst die Akzente und hatte nach dem Treffer von Luis Hönninger sogar eine Drei-Tore-Führung inne. Mit einem „Viererpack“ reagierten die Gastgeber auf die drohende Niederlage und damit war die Partie wiederum völlig offen. Erneut traf Jannik Huspenina per Siebenmeter zum 19:19-Ausgleich, während Thomas Withopf postwenden nachlegte und abermals seine Mannschaft in Führung brachte.

Damit war bereits die Schlussphase eingeleitet, die an Spannung kaum zu überbieten war. Drei Minuten vor dem Ende besorgte Julian Hörner den Treffer zum 24:22, die erneut Thomas Withopf mit seinem fünften Treffer beantwortete. Auf der Gegenseite traf Badawi zum 25:23, und noch blieben den Gäste fast zwei Minuten, um darauf zu reagieren. Erneut traf Withopf zum Anschlusstreffer und um ein Haar wäre den Gäste noch der Ausgleich geglückt, allerdings blieb das Siebenmeter würdige Foul acht Sekunden vor Schluss unbestraft und damit fehlte den Gäste das berühmte Quäntchen Glück um den verdienten Punkt zu entführen. „Jetzt müssen wir genau da weitermachen und unseren Fokus auf das nächste Heimspiel gegen Wiesloch lenken“, so Hardheims Coach Dyszy.

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Ein großer Schritt zum Klassenerhalt

TV Hardheim lässt gegen einen direkten Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib nichts anbrennen / Starke Abwehrleistung

Eine klare Angelegenheit war die Handball-Badenliga-Begegnung des TV Hardheim gegen den Tabellennachbarn SG Oftersheim/Schwetzingen II, die mit dem Endergebnis von 27:20 (15:7) klar an die Gastgeber ging. Nach rund zehn Minuten hatte sich die Hardheimer Mannschaft um Trainer Lukas Dyszy auf den Gegner eingestellt und bog schon früh auf die Siegesstraße ein. Auf die 4:2-Führung der Gäste folgte Hardheims Antwort in Form eines „Zehnerpacks“, und mit der 12:4-Führung im Rücken schalteten und walteten die Gastgeber bereits nach 25 Minuten wie sie wollten.

Garanten für die hohe Führung waren einmal mehr Hardheims Abwehr, ein bestens aufgelegter Torwart Christian Ernst und letztlich auch Hardheims schnelle Tempogegenstöße, denen die Gäste kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Damit war bereits beim Halbzeitstand von 15:7 die Begegnung schon fast in trockenen Tüchern, auch wenn im Handball selbst ein so eindeutiger Rückstand schon gedreht wurde.

Das dachten sich wohl auch die Gäste, die ihrerseits engagiert aus der Kabine kamen, um die Aufholjagd zu starten. Wie schon in der Anfangsphase gehörten die ersten Minuten auch der SG, die nach drei Minuten den Spielstand auf 11:15 verkürzten und damit wieder in Reichweite waren. Dennoch brachten sie auch in ihrer jetzt stärksten Phase die Gastgeber nicht echt in Verlegenheit, die dann den Abstand stets auf sechs Tore hielt.

Nach Fastnacht geht es weiter

In der 50. Minute ließen die Gastgeber nochmals einen Dreierpack mit den Treffern von Jannik Huspenina, Luis Hönninger und Thomas Withopf folgen, und beim Spielstand von 26:17 war das Spiel bereits zugunsten der Gastgeber gelaufen. So sehr sich die ersatzgeschwächten Gäste auch bemühten, mehr war an diesem Abend nicht drin, und damit rutschten sie mit dieser Niederlage noch weiter in den Tabellenkeller und haben jetzt nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem Tabellenletzten – der Spielgemeinschaft St. Leon/Reilingen.

Die Gastgeber haben sich mit diesem wichtigen Sieg wieder auf den achten Tabellenplatz emporgearbeitet und haben mit dem Abstieg so gut wie nichts mehr zu tun. Nach dem spielfreien Fastnachtswochenende geht es für den TVH erst mit der Begegnung am 29. Februar beim Tabellenzweiten Heidelsheim/Helmsheim wieder weiter.

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"Enttäuscht über unsere Leistung"

Hardheim kassiert klare Niederlage

Mit einer Niederlage im Gepäck musste der TV Hardheim die Heimreise vom Badenliga-Auswärtsspiel in Viernheim antreten. Am Ende der Begegnung hieß sehr deutlich 30:21 (16:10) für die Gastgeber, die sich damit für die Hinspiel-Niederlage in Hardheim revanchierten. Mit großen Erwartungen war man nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Heddesheim nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Heddesheim nach Viernheim gefahren und wollte letztlich auch an die Leistungen vom vergangenen Samstag anknüpfen – umso größer war die Ernüchterung nach der Niederlage.

Bereits im ersten Spielabschnitt schlichen sich zu viele technische Fehler auf Hardheimer Seiten ein, und die luden die Viernheimer zu leichten Gegentoren ein. Damit musste der TVH bereits früh einem unnötigen Rückstand hinterher rennen und sah sich bereits nach einer Viertelstunde mit einem 4:10-Rückstand konfrontiert. Damit war Hardheims Konzept bereits früh über den Haufen geworfen, und statt selbst das Spiel in die Hand zu nehmen musste man weiterhin nur reagieren, um nicht schon in größeren Rückstand zu gelangen.

Auch in den Folgeminuten waren die Gastgeber die bestimmend und präsentierten sich in Spiellaune. Zwischenzeitlich war Hardheims Rückstand sogar auf acht Tore angewachsen, und auch das Halbzeitergebnis von 16:10 machte wenig Hoffnung auf eine positive Wende der Begegnung.

 

Gegner gedanklich stets vorraus

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes lief es zwar ein bisschen besser auf Hardheimer Seite, doch auch da war der Gegner gedanklich den „Erftälern“ immer einen Schritt voraus und behaupteten sich weiterhin. Nach rund zehn Minuten war man beim Spielstand von 21:16 wieder in Reichweite, allerdings war dies nur ein kleines Strohfeuer. Die Gastgeber hatten die Partie dennoch jederzeit im Griff und hatten sich zehn Minuten vor Spielende abermals einen beruhigenden Acht-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Damit war die Partie auch gelaufen und am Ende konnte der TVH den Rückstand nicht mehr eindämmen und musste enttäuscht die Rückreise in die Heimat antreten.

Meine Jungs und ich sind sehr enttäuscht über unsere Leistung", resümierte Trainer Lukas Dyzsy die verkorkste Partie in Viernheim. „Wir werden dies schnell aufarbeiten damit wir in diese Woche mit dem nötigen Selbstvertrauen in das wichtige Heimspiel gegen Oftersheim/Schwetzingen 2 gehen".

Die Niederlage kostete den TVH auch gleich wieder vier Ränge in der Tabelle, wenn auch der Abstand nach unten mit vier Punkten auf den Tabellenletzten noch einigermaßen beruhigend ist. Die Partie am nächsten Samstag ist dennoch sehr richtungsweisend für Hardheims weiteren Weg in der Liga.

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TVH nach der Pause wie aus einem Guss

Gegen den bisherigen Tabellenvierten SG Heddesheim feiert das Team von Trainer Dyszy einen in dieser Höhe nicht erwarteten 31:22-Heimsieg

Der TVH ist zurück in der Erfolgsspur. In der Badenliga-Partie gegen den Tabellenvierten aus Heddesheim untermauerte die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy ihre augenblickliche Stärke. Sie siegte am Ende deutlich und selbst in dieser Höhe absolut verdient mit 31:22.

Passende Antwort

Wer auf solch ein hohes Ergebnis gewettet hätte, müsste sicherlich zu den kühnsten Optimisten im Umfeld der Hardheimer Handballfamilie gezählt werden, schließlich gehört die Mannschaft von Gästetrainer Mario Donat zu den engsten Verfolgern von Tabellenführer Birkenau (bis dahin nur vier Punkte Rückstand). Die Aufstiegsträume der Heddesheimer sind nach der Niederlage in Hardheim aber erst einmal in weite Ferne gerückt, während der TVH sich zwischenzeitlich den sechsten Platz zurückerobert hatte. Letztlich war es auf Hardheimer Seite die passende Antwort auf den Ausrutscher vom Wochenende zuvor gegen Pforzheim/Eutingen II.

Defensive als Schlüsse zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg war auch dieses Mal wieder Hardheims Abwehr, die dem Gegner aus Heddesheim kaum Räume ließ. Zudem brachte Torhüter Christian Ernst die Heddesheimer Angreifer ein ums andere Mal zum Verzweifeln. Vorne durfte man sich wiederum auf die wieselflinken Angreifer verlassen, die Hardheims Tempogegenstöße eindrucksvoll verwerteten. Dagegen fanden die Gegner nie ein richtiges Rezept. Hervorzuheben ist einmal mehr Hardheims Rechtsaußen Philipp Ohlhaut, der insgesamt neun Treffer erzielte und dabei auch seine Siebenmeterwürfe zu 100 Prozent verwertete.

Steigerung nach der Pause

Die Chronologie der Ereignisse der ersten Hälfte ist schnell zusammengefasst. Beide Mannschaften begegneten sich bei abwechselnder Führung zunächst noch auf Augenhöhe und der TVH nahm eine knappe 13:12-Führung mit in die Pause. Nach Wiederanpfiff aber wurden die Gäste förmlich schwindelig gespielt. Innerhalb von zehn Minuten schraubte der TVH das Ergebnis auf 22:14. Fast schien es, als seien Gastgeber selbst von der Höhe dieses klaren Zwischenstandes überrascht. Aber in dieser Phase hat wirklich alles zusammengepasst. Auch in der Folge hielt der Gastgeber die Konzentration hoch, so dass bei den Gästen keinerlei Hoffnung mehr aufkeimen konnte, obwohl es beim Stand von 22:17 kurzfristig einmal etwas besser aussah für sie aussah.

Hardheim musste in der Schlussphase nicht mehr zittern, da sich die Mannen von Lukas Dyszy schnell wieder auf ihre Stärken besannen und sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen ließen. Nach dem neunten Treffer von Philipp Ohlhaut zum 28:20 durften Hardheims Zuschauer ganz entspannt die letzten knapp vier Minuten genießen – und sie honorierten mit großem Beifall die starke die Leistung ihrer Mannschaft.

Nach drei Treffern in Folge durch Luis Hönninger, Jannik Huspenina und Philipp Steinbach zeigte die Anzeigetafel schließlich ein klares 31:22 zugunsten der Gastgeber, die damit beruhigt am kommenden Samstag zur nächsten Auswärtspartie nach Viernheim fahren können.

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Nur im ersten Drittel des Spiels mitgehalten

TV Hardheim verliert daheim deutlich gegen die SG Pforzheim/Eutingen II / Zehn Mal die Latte getroffen / Gegner hatte „aufgerüstet“

Nach den jüngsten Erfolgen mussten Hardheims Badenliga-Handballer am Samstagabend wieder eine Niederlage einstecken. Beim Endstand von 25:31 (11:14) fehlten den Hardheimern sechs Tore auf die Gäste von der SG Pforzheim/Eutingen II, die von der ersten bis zur letzten Minute ihre Marschroute durchzogen und dem TVH wenig Entfaltungsspielraum für sein Spiel ließ.

In der ersten Analyse trauerte man auf Hardheimer Seite zunächst den zehn Lattentreffern nach, die das Endergebnis letztlich mitprägten, und so mancher Zuschauer in der gut besuchten Walter-Hohmann-Sporthalle ordnete die Niederlage der Tatsache zu, dass einige Spieler aus der ersten SG-Mannschaft mit die Reise nach Hardheim antraten, da diese erst gestern in der Oberliga spielte.

Dazu zählt auch Julian Broschwitz, der mit insgesamt zwölf Treffern die Akzente setzte, während Nick Kusch, Nik Wittke und Paul Lupus ebenfalls alle aus der ersten Mannschaft die Torschützenliste ergänzten. Benjamin Löckel im Tor der Gäste erwischte zudem einen glänzenden Tag, und damit erklärt sich die Hardheimer Niederlage letztlich, auch wenn der TVH an diesem Samstagabend hinter den eigenen Erwartungen etwas zurück bliebt.

Das erste Drittel der Partie gestalteten die Gastgeber dennoch ausgeglichen und hatten Dank ihrer kämpferischen Leistung den frühen Drei-Toren-Rückstand egalisiert. Ein Manko zeigte sich aber da schon: Hardheims Chancenverwertung. Die zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Kurz vor der Pause zogen die Gäste das Tempo nochmals an und nahmen letztlich eine 14:11-Führung mit in die Kabine.

Gefallen am Spiel gefunden

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste Gefallen am Spiel und schraubten das Ergebnis innerhalb weniger Minuten auf 14:20, 18:25 und 19:27 empor und bestimmten das Geschehen. Da konnte Hardheims junger Torhüter Artur Sander noch so gut halten, letztlich flogen ihm die Bälle allzu oft um die Ohren, nachdem Hardheims Abwehr immer mehr überfordert war. Bereits zehn Minuten vor Spielende war klar, dass die Punkte diesmal nicht in Hardheim bleiben würden. Am Ende musste man sich nach aufopferungsvollen Kampf deutlich mit 25:31 geschlagen geben, und diese Niederlage kostete dem TVH letztlich gleich vier Plätze in der Tabelle. Am kommenden Samstag gegen den Tabellenvierten aus Heddesheim steht erneut ein Heimspiel an.

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Starke Abwehr wieder die Basis für den Erfolg

Hardheim gewinnt erneut und klettert in der Badenliga-Tabelle auf den sechsten Platz / Philipp Ohlhaut und Robin Steinbach treffen jeweils zweistellig

Der TV Hardheim ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Handball-Badenliga. Daran änderte auch der TSV Viernheim nichts, der am Samstagabend ebenfalls mit leeren Händen den Heimweg antreten musste – und nicht nur das: Nach der Niederlage in Hardheim überholten die Hardheimer die Gäste in der Tabelle sogar. Damit ist der TV Hardheim nach anfänglichem krassem Fehlstart in die Runde bis auf den sechsten Platz emporgeklettert.

Eine geschlossenen Mannschaftsleistung war einmal mehr der Garant für den 34:30-Sieg der Erftäler, die nur einmal – im zweiten Spielabschnitt – ins Wanken kamen, sich dann aber wieder auf ihre Stärken besannen und letztlich den verdienten Sieg einfuhren. Mit Philipp Ohlhaut (11 Treffer) und Robin Steinbach (10 Treffer) darf man dennoch zwei Spieler hervorheben, die zusammen fast zwei Drittel der Tore erzielten.

Die Gastgeber brauchten rund zehn Minuten, um zu ihrem Spiel zu kommen. Bis dahin war die Partie ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Dann hatte sich auch Hardheims Abwehrblock bestens auf die Gäste eingestellt, die sich jetzt zunehmend schwer taten, eine Lücke in der TVH-Abwehr zu finden und bei jedem Angriff bis ans Zeitspiel gehen mussten, um abzuschließen.

Besser machten es auf der anderen Seite Hardheims Angreifer, die mit schnellem Tempospiel zum Abschluss kamen und bis zur 20. Spielminute einen halbwegs beruhigenden 14:10-Vorsprung herausspielten. Auf jeden Gegentreffer folgte prompt die Antwort auf der Gegenseite und damit führte der TVH bis zur Pause mit 17:14.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber lange eine Vier-Tore-Führung inne und keiner der zahlreichen Zuschauer hatte das Gefühl, dass diese Partie nochmals richtig spannend werden würde. Mitte der zweiten Hälfte bekamen die Gäste nochmals Oberwasser und kamen Tor um Tor heran, nachdem der TVH etwas die Zügel schleifen ließ. Fünf Minuten vor Spielende zeigte die Anzeigetafel den Spielstand von 29:28, nachdem Ronny Unger den Anschlusstreffer gelang, und damit sollte es nochmals richtig spannend werden.

Erneut ein Heimspiel

In dieser entscheidenden Phase behielt der TVH dennoch die Übersicht und legte nach den Treffern von Lukas Schneider und Philipp Ohlhaut nochmals auf 31:28 vor, und dies war knapp drei Minuten vor Spielende im Grunde der „Knockout“ für die Gäste. Robin Steinbach und zwei Treffer von Thomas Withopf besiegelten letztlich die Niederlage der Gäste und bescherten den Hardheimer Zuschauern ein weiteres Erfolgserlebnis. Am kommenden Wochenende ist Spielpause für den TVH, der erst am 25. Januar im nächsten Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Pforzheim/Eutingen wieder ins Geschehen eingreift.

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TVH spielt am Ende wie entfesselt

Hardheim holt zwei ganz wichtige Auswärtspunkte

Das war ein gelungener Jahresabschluss für den TV Hardheim: Im Duell gegen den Tabellennachbarn SG Leutershausen II fuhr der TVH mit 37:29 einen grandiosen und in dieser Höhe nie erwarteten Sieg ein und sicherte zur kurzen Winterpause den achten Platz in der Tabelle der Handball-Badenliga.

 

Bestens vorbereitet und motiviert reiste die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy am Samstag zur Begegnung nach Leutershausen mit der festen Absicht, nochmals zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen. Dass dies gelang, war erneut einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken, einer guten kämpferischen Einstellung und nicht zuletzt einem dominanten Auftritt im zweiten Spielabschnitt.

Die Gastgeber aus Leutershausen hatten nur zu Beginn der Begegnung leichte Vorteile, und dies drückte sich nach zehn Minuten auch ganz deutlich in der 7:3-Führung aus. Mit zunehmender Dauer fanden dann aber die Gäste ins Spiel und hatten bereits sechs Zeigerumdrehung danach den Rückstand egalisiert: Robin Steinbach erzielte das 8:8.

 

Spätestens von da an war die Begegnung total ausgeglichen und jedes Tor wurde unmittelbar mit einem Gegentreffer beantwortet. Bis zur Halbzeit nahmen die Gastgeber dennoch einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.

 

Vorentscheidender Fünferpack

 

Nach rund sechs Minuten im zweiten Abschnitt warf Robin Steinbach die Hardheimer erstmals in Führung. Danach spielte der TVH wie entfesselt. Jannik Huspenina und Thomas Withopf besorgten die Treffer zur 24:21-Führung. Zehn Minuten vor dem Ende waren die Gastgeber beim Stand von 26:27 zwar noch einmal dran, doch dann kamen die starken fünf Minuten des TVH: Thomas Withopf, Philipp Ohlhaut, Robin Steinbach und Janis Erbacher besorgten im Fünferpack Hardheims 32:27-Führung und dies war bei den ausbleibenden knapp fünf Minuten Spielzeit die Vorentscheidung in dieser Badenliga-Begegnung.

 

In der anschließenden Auszeit versuchte Leutershausens Coach nochmals alles, um seine Jungs auf die letzten Minuten einzustellen. Hardheims Euphorie konnte damit allerdings nicht mehr beseitigt werden. Im Gegenteil: Mit fünf weiteren Treffern nahmen die Erftäler letztlich einen klaren 37:29-Sieg mit nach Hause. Mit dem achten Tabellenplatz kann man erstmals beruhigt in die kurze Weihnachtspause gehen, auch wenn der Vorsprung auf das Tabellenende lediglich zwei Punkte beträgt.

 

Starke Geste

Eine schöne Fairplay-Geste sei noch am Rande erwähnt: Marvin Wachter von der SG Leutershausen II bekam beim Stand von 24:26 einen Siebenmeter zugesprochen. Er war dann von sich aus zu den Unparteiischen gegangen und hatte ihnen gesagt, dass es kein Foul war, sondern er frei zum Wurf gekommen sei. Daraufhin haben die Schiedsrichter ihre Entscheidung zurückgenommen, und der TV Hardheim bekam den Ball – und das zehn Minuten vor dem Ende eines so wichtigen Spiels im Kampf um den Klassenerhalt in Badens höchster Spielklasse.

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„Wichtiger Punkt“

Hardheim erreicht auswärts ein Unentschieden

Einen Punkt entführte der TV Hardheim in seiner Sonntagsbegegnung beim Tabellennachbarn der Spielgemeinschaft St. Leon/Reilingen. „Für uns ein ganz wichtiger Punkt in der Fremde und zugleich ein gerechtes Unentschieden“, so Hardheims Coach Lukas Dyszy nach der Begegnung, in der für den TV Hardheim sogar mehr drin gewesen wäre. „Wir haben in der ersten Hälfte zu viele gut herausgespielte Chancen vergeben und damit St. Leon/Reilingen ins Tempospiel gebracht. Im zweiten Spielabschnitt hatten wir dann die Möglichkeiten, mit zwei, drei Toren in Führung zu gehen, die Dinger wollten einfach nicht rein“, so Hardheims Coach.

 

Den besseren Start erwischte allerdings die Heimmannschaft, die nach 13 Spielminuten bereits ein Polster von fünf Toren herausgespielt hatte. Schon früh gab Hardheims Coach dem Geburtstagkind Felix Schneider den Vorrang im Tor, und der hielt mit zahlreichen guten Paraden sein Team im Spiel und sorgte damit letztlich auch für Hardheims Aufholjagd. Mit einem Lauf von fünf Treffern in Folge war der TVH beim Stand von 10:10 wieder in der Begegnung und diktierte fortan seinerseits das Tempo. Mit dem Treffer von Jannik Huspenina sicherte sicherten sich die Gäste sogar die knappe 14:13-Pausenführung.

 

In Schlussphase hält Ernst stark

 

Nach dem Wechsel war der TVH weiter auf Augenhöhe und zog erstmals auf zwei Tore davon. In dieser Phase hätte der TVH durchaus seine Führung weiter ausbauen können, scheiterte aber immer wieder – trotz guter Möglichkeiten. Bei wechselnder Führung ging es bereits in die Schlussphase, und da konnte sich der TVH erneut bei seinem erfahrenen Keeper Christian Ernst bedanken, der zunächst in der 50. Minute einen Siebenmeter parierte und seiner Mannschaft in den letzten Minuten den Rücken stärkte. Philipp Ohlhaut und Lukas Schneider sorgten nochmals für die Führung, die der starke Janosch Menger mit zwei Treffern in Folge revidierte.

Eine Minute vor dem Ende sorgte erneut Philipp Ohlhaut für den 26:26-Ausgleich, während die Gastgeber ihren finalen Angriff bei der anschließenden Auszeit beratschlagten. Den letzten freien Wurf parierte abermals Torhüter Christian Ernst und rettete damit einen verdienten Punkt für den TVH.

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Von erster Minute an hellwach und entschlossen

Mannschaftlicher Zusammenhalt verhilft dem TV Hardheim zuhause zum 37:25-Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Plankstadt

Eine wahre Sternstunde hatte der TV Hardheim in seiner Begegnung gegen den Tabellennachbarn aus Plankstadt. In einer überlegen geführten Partie hatten die Gäste keine Chance, die Erftäler ernstlich in Verlegenheit zu bringen und mussten sich letztlich deutlich mit 37:25 (18:13) geschlagen geben. Die mannschaftliche Geschlossenheit war einmal mehr Hardheims Garant für den Sieg.

Entschlossen und hellwach präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Lukas Dyszy von der ersten Minute an und untermauerte dies mit drei Treffern in Folge zur 3:0-Führung. Bereits nach vier Minuten nahmen die Gäste ihre erste Auszeit, um nicht nur den Spielfluss des TVH zu unterbinden, sondern auch einige Umstellungen vorzunehmen. Es zog sich wie ein roter Faden durch die Begegnung, dass die Gastgeber auf alles eine Antwort hatten und nach Belieben ihre Torjagd fortsetzten. Hinten hielt Christian Ernst fast alles, was auf seinen Kasten zukam, und vorne konnte man sich auf Philipp Ohlhaut und Thomas Withopf verlassen, die dem gegnerischen Torhüter Raul La‘zaro Garcia zum Verzweifeln brachten.

Nach rund 15 Minuten drückte sich Hardheims Überlegenheit auch schon deutlich im Spielstand aus, nachdem Philipp Steinbach, Philipp Ohlhaut und Jannik Huspenina mit drei Treffern in Folge auf 10:4 erhöht hatten. Zwischendurch schien es, als hätten die Gäste überhaupt keine Lösung für Hardheims „Längsten“, Thomas Withopf, der sich mehrmals die hoch angespielten Bälle am Kreis nur noch nehmen und versenken musste. Plankstadts Abwehr war in dieser Phase restlos überfordert. In der Folge gab es zahlreiche Siebenmeter, und die waren letztlich durchweg eine sichere Angelegenheit für Hardheim. Auch im zweiten Spielabschnitt konnte man sich auf Torhüter Christian Ernst verlassen, der letztlich auch immer wieder die schnellen Tempogegenstöße einleitete, gegen die der Gegner nie ein Mittel fand.

Bereits eine Viertelstunde vor Schluss konnten sich die Zuschauer beruhigend zurücklehnen, da der Spielstand von 32:21 keine große Überraschung mehr bringen sollte. Der TVH ließ bis zum umjubelten Schlusspfiff mit dem letzten Treffer durch Silas Hefner nichts mehr anbrennen.

Am Ende siegte der TVH recht deutlich mit zwölf Toren Unterschied und fährt damit gestärt zur nächsten Auswärtspartie in St. Leon, wo man am 3. Adventssonntag gern wieder eine „Sternstunde“ erleben möchte.

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Leichte Gegentore zugelassen

Der TV Hardheim verliert in Birkenau mit fünf Treffern Unterschied

Einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Badenliga musste der TV Hardheim in seiner Partie beim TSV Birkenau hinnehmen. Trotz einer guten kämpferischen Leistung im zweiten Spielabschnitt fehlte am Ende auch das Quäntchen Glück, um die Bergstädter nochmals in Verlegenheit zu bringen, die letztlich mit 30:25 beide Punkte für sich behielten.

„Birkenau war über weite Strecken im Spiel immer einen Schritt und auch einen Gedanken schneller. Somit haben wir in der ersten Hälfte zu viele leichte Gegentore zugelassen. In der zweiten Hälfte haben wir uns wieder ran gekämpft, aber dann in der entscheidenden Phase, als wir dreimal in Folge es nicht schafften auszugleichen, hat sich Birkenau wieder gefangen und ist mit seinen Möglichkeiten konsequenter umgegangen“, so Hardheims Coach Lukas Dyszy in seiner Zusammenfassung der Partie in der also mehr drin gewesen wäre für die Gäste.

Die Hausherren erwischten den besseren Start und waren bereits nach sechs Minuten auf 5:1 davongeeilt, Grund genug für Hardheims Coach, schon früh eine Auszeit zu nehmen um darauf zu reagieren. Diese Maßnahme trug gleich Früchte, und bereits drei Minuten später war der TVH nach dem Treffer von Jannik Huspenina beim Stand von 6:4 wieder in Reichweite. Die Gastgeber ließen sich davon allerdings nicht weiter beeindrucken, zogen konsequent ihr Spiel durch und legten mit einem kleinen Zwischenspurt erneut fünf Treffer vor.

Zur Pause mit 12:16 hinten

Dennoch zeigten auch die Gäste prompt wieder eine Reaktion auf die 11:6-Führung des TSV und verringerte erneut den Abstand. Letztlich wurden beim Spielstand von 16:12 die Seiten gewechselt, und schon da war den Gästen klar, dass man nur noch durch eine außerordentlich kämpferische Leistung diese Partie noch umbiegen kann.

Mit dieser Einstellung ging der TVH schließlich auch die zweite Hälfte an und hatte nach dem Treffer durch Luis Hönninger bereits zum 17:18 aufgeschlossen. Damit war der TVH wieder in der Partie und hoffte auf mehr. In dieser Phase fehlte den Gästen dann allerdings das Glück zum entscheidenden Ausgleich der mehrmals möglich war. Da er nicht gelang, fingen sich auch die Gastgeber wieder und brachten Sicherheit in ihr Spiel. Auch nach deren erneuten Führung mit vier Treffern in Front kämpfte der TVH aufopferungsvoll weiter und hatte zehn Minuten vor Ende der Partie beim Stand von 24:22 durchaus noch die Möglichkeit, etwas mitzunehmen. In den Schlussminuten bestimmten nochmals die Gastgeber die Partie und nach vier Treffern in Folge zum 28:24 fünf Minuten vor dem Ende, war die Partie auch zu Gunsten des Tabellenzweiten entschieden.

„Jetzt müssen wir uns auf die letzten drei Spiele in diesem Jahr konzentrieren und punkten, um einen ruhigen Jahreswechsel zu genießen. Nach den zwei Niederlagen geht es wieder von vorne los, wir müssen wieder gewinnen, zum Glück können meine Jungs sehr gut mit diesem Druck umgehen“, so Hardheims Coach nach der Partie.

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Ein Vier-Tore-Vorsprung reichte nicht

In der Badenliga kassierte der TV Hardheim eine unglückliche 23:24-Heimniederlage gegen die SG Stutensee/Weingarten

Die Siegesserie des TV Hardheim ist gerissen. Nach drei gewonnenen Partien in Folge hat der Tabellendritte der Handball-Badenliga, die SG Stutensee/Weingarten, beide Zähler aus dem Erftal entführt und die Partie knapp mit 24:23 (15:12) für sich entschieden.

Die Gäste waren wie zu erwarten ein unangenehmer Gegner. Schon in der Vergangenheit hatte der TVH mit ihnen häufig seine Schwierigkeiten gehabt. Hardheims Coach Lukas Dyszy konnte bis auf Dustin Leiblein auf alle seine Spieler zurückgreifen. Mit dabei war also auch Thomas Withopf, hinter dessen Einsatz im Vorfeld noch ein Fragezeichen gestanden hatte.

Auf Robin Steinbach war Verlass

Die Zuschauer sahen in den ersten 20 Minuten eine recht ausgeglichene Partie. Schon hier zeigte sich, dass dies kein Spaziergang für den TVH werden würde. Die Gäste verteidigten sehr körperbetont und fanden im Angriff immer wieder Anspielstationen am Kreis. Hier schlossen vor allem Max Weickum und Stefan Jochen häufig erfolgreich ab. Dennoch bestand beim Spielstand von 5:7 aus Sicht des TVH noch keine Sorge da sich auch die Gastgeber einmal mehr auf ihren Goalgetter Robin Steinbach verlassen konnte. der mit seinem sechsten Treffer in der 21. Minute seine Farben beim Stand von 9:8 wieder in Front brachte.

TVH mit vier Toren vorne

Damit war zugleich auch Hardheims stärkste Phase eingeleitet. Die Abwehr hatte ihre Stabilität gefunden und vorne traf Robin Steinbach in schöner Regelmäßigkeit. Philipp Ohlhaut zeigte sich erneut als Spezialist am Siebenmeterpunkt und damit hatte der TVH eine Minute vor der Pause eine 15:11-Führung inne, musste aber noch vor der Pauseeinen Gegentreffer von Marvin Kikiluss schlucken.

Zum zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste hochmotiviert aus der Kabine. Manchmal war die SG sogar etwas zu motiviert. Das spürten dann Hardheims Angreifer am eigenen Leib. Durch zahlreiche Unterbrechungen war nun der Spielfluss beim TVH etwas gestört.

In der allgemeinen Hektik hatten es auch die Schiedsrichter zunehmend schwerer, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Partie wurde nun immer kampfbetonter. Sieben Minuten vor dem Ende der Partie hatte der zwischendurch manngedeckte Robin Steinbach erneut den Ausgleich zum 20:20 erzielt, während die Gäste bereits im Gegenzug zum erneuten Führungstreffer kamen.

Gästekeeper als sicherer Rückhalt

Ein sicherer Rückhalt war in der entscheidenden Spielphase Gästetorhüter Marius Gabel, der sich zahlreiche Bälle fischte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Luis Hönninger traf dreieinhalb Minuten vor dem Ende erneut zum Ausgleich (22:22), doch die Gäste legten gleich zwei Mal nach (zum 22:2), und das war letztlich zu viel, um die Partie in den letzten beiden Minuten nochmals umzubiegen. Ein kleiner Funke Hoffnung zumindest auf ein verdientes Unentschieden keimte noch auf, als erneut Luis Hönninger zum 23:24 traf. Die Gäste brachten jedoch mit etwas Glück den Vorsprung über die Zeit.

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Der TVH wächst über sich hinaus

Hardheim überrascht mit einem 29:27 beim bisher noch ungeschlagenen Tabellenzweiten

Der TVH hat sich mit einem absolut überraschenden Auswärtssieg beim TV Knielingen vom Tabellenende der Badenliga verabschiedet und sich bis auf den zehnten Tabellenplatz vorgearbeitet.

Nur die kühnsten Optimisten hätten wohl auf diesen Sieg beim bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten gewettet, deshalb ist der 29:27-Auswärtssieg nicht hoch genug einzuschätzen. „Mit Willen und Einsatz des ganzen Teams ist dieser Sensationssieg zustande gekommen“, so Lukas Dyszy, der überglückliche Coach des TVH, der seinerseits mit einer guten taktischen Vorgabe zu, Erfolg entscheidend beigetragen hat. „Wir haben uns auf das Spiel sehr gut vorbereitet und wollten Tjart und Walther nicht ins Spiel kommen lassen um damit auch dem bekannten Tempospiel des Gegners entgegentreten um keine einfachen Gegentore zu kassieren“, so Hardheims Coach.

Dieser Plan ist dann auch blendend aufgegangen, denn bereits in der Anfangsphase brachte Hardheims kompakte Abwehr den Gegner schier zum Verzweifeln, während der TVH seinerseits seine Angriffe bestens ausspielte und schon nach vier Minuten mit 4:0 in Front lag. Mit einer kompakten Abwehrhaltung zwang man den Gegner immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen, die letztlich auch eine sichere Beute von Hardheims Torhüter Christian Ernst waren. Nach knapp 20 Minuten waren die Gastgeber beim Stand von 8:9 wieder auf Augenhöhe, doch die Antwort folgte prompt in Form von drei Treffern von Luis Hönninger. Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber bis zur Halbzeit nicht, während der TVH weiter Spaß am Spiel hatte und nach zwei Treffern von Robin Steinbach mit einer beruhigenden 18:11-Führung in die Pause ging.

Knielingen holt auf

„In der Halbzeitpause war uns bewusst, dass Knielingen in Hälfte zwei alles versuchen wird, um die erste Niederlage zu verhindern“, so Lukas Dyszy. Der hatte seine Jungs darauf bestens eingestellt. Der TVH erwischte nämlich auch zu Beginn der zweiten 30 Minuten den besseren Start. Nach 42 Minuten führte der TVH mit 24:16.

Doch dann lief es plötzlich nicht mehr so rund. Nach zahlreichen vergebenen Chancen hatte der TVH nicht nur den gegnerischen Torhüter, sondern das gesamte Team des TV Knielingen stark gemacht. Die Gastgeber waren nach einem 8:2-Lauf rund neun Minuten vor Ende der Partie bis auf 24:26 herangekommen. Der TVK spielte sich, angetrieben von den eigenen Zuschauern, in einen wahren Rausch spielte. Auf Hardheimer Seite wurden so langsam Erinnerungen an Partien wach, in denen man in der Schlussphase einen möglichen Erfolg noch aus der Hand gab.

Mit einem unbändigen Willen und Einsatz wehrte sich der TVH in den letzten Minuten der Partie und hatten mit Lukas Schneider und Jannik Huspenina zwei Akteure in seinen Reihen, die im entscheidenden Moment in der hektischen Schlussphase entsprechend „cool“ blieben und mit ihren Treffern zum umjubelten 29:27-Auswärtssieg trafen.

„Vor fünf Wochen hätten wir das Spiel noch verloren, doch die Jungs haben sich durch die letzten zwei Siege weiterentwickelt. 50 Minuten dieses Tempo zu spielen und dann am Ende noch mit klarem Kopf nicht in Hektik zu verfallen, sondern diszipliniert lange Angriffe auszuspielen und dann noch einmal den Vorsprung auf 29:25 zu erhöhen, das zeigt die Qualität und das Potenzial, das in dieser Mannschaft steckt“, freute sich Coach Dyszy nach der Partie. „Hervorragend aufgelegt war, wie schon in den letzten beiden Spielen, unser Kapitän Robin Steinbach. Nicht nur seine elf Tore, sondern auch seine Führungsfähigkeiten sind für die Mannschaft enorm wichtig.“.

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Gäste beißen sich an der TV-Abwehr die Zähne aus

Glänzend aufgelegter Hardheimer Torwart Cristian Ernst trägt maßgeblich zum 31:24-Sieg gegen den TV Friedrichsfeld bei

Nach seinem Auswärtserfolg in Wiesloch hat der TVH nun auch seinen ersten Heimsieg unter Dach und Fach. Eine überzeugende Abwehrleistung mit einem glänzend aufgelegten Torwart Christian Ernst war letztlich ausschlaggebend für den 31:24-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Friedrichsfeld, der durchaus auch in dieser Höhe verdient war. Damit hat der TVH punktgleich zum Tabellenvorletzten aufgeschlossen und ist weiter in der Erfolgsspur.

Hardheims Trainer Lukas Dyszy hatte seine Männer bestens eingestellt auf die Partie, wohlwissend dass diese auch schon richtungsweisend sein kann. Vor allem in der Abwehr zeihgte der TVH eine geschlossene Leistung, während sich im Spielaufbau zunächst auch noch ein paar technische Fehler einschlichen. Luis Hönninger eröffnete den Torreigen auf Hardheimer Seite, während auf der Gegenseite Raimonds Trifanovs als auffälligster Akteur die ersten Akzente setzte. Nach rund zehn Spielminuten hatte der TVH einen 5:4-Vorsprung und lag letztlich über die gesamte erste Hälfte mit zwei Treffern in Front. Während sich die Friedrichsfelder jedes Tor hart erarbeiten mussten, fackelten die Gastgeber nicht lange und stellten bereits schon im Gegenzug den alten Spielstand wieder her. Letztlich konnte man die knappe 15:14-Führung mit in die Pause nehmen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber fünf ganz starke Minuten, und ehe sich die Gäste richtig versahen, war der TVH nach den beiden Treffern von Lukas Schneider mit 22:16 in Front. Dies gab der Mannschaft jetzt zusätzliche Sicherheit und machte die Gäste zusehends nervöser. Die fanden nie eine richtige Antwort auf Hardheims Angriffe, während die TVH-Abwehr immer gefestigter war und mit Christian Ernst einen Rückhalt hatte, an dem sich die Gästeangreifer förmlich die Zähne ausbissen. Angetrieben von Hardheims bestem Torschützen Luis Hönninger (siebenTreffer) hatten Hardheims Angreifer dagegen zahlreiche Angriffsvarianten.

Hardheims Übermacht war so eindeutig, und der erste Heimsieg war nach dem Treffer von Philipp Steinbach zum 27:20 so gut wie eingetütet. Mit der letzten Aktion des Spiels parierte Torhüter Christian Ernst einen weiteren Siebenmeter und krönte damit seine hervorragende Leistung in der Partie, die mit 31:24 ganz deutlich an die Gastgeber ging.

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Große Freude und Erleichterung nach erstem Saisonsieg

TV Hardheim gewinnt auswärts 34:27 gegen die SG Wiesloch / Geschlossene Mannschaftsleistung

Aufatmen beim TV Hardheim. Nach fünf sieglosen Spielen ist am Samstag endlich der Knoten geplatzt und die ersten beiden Punkte sind unter Dach und Fach. Ausschlaggebend für den 34:27-Sieg war dieses Mal Hardheims Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt und letztlich auch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem enormen Willen, den ersten Sieg einfahren zu wollen. Trotz der fünf Niederlagen in Folge ist man mit einem guten Gefühl nach Wiesloch gefahren, wohlwissend, dass die Heimmannschaft nach ihrem letzten Auswärtssieg mit breiter Brust in diese Partie gehen würde.

Von Beginn an entwickelte sich eine tempogeladene Partie mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Dies drückte sich letztlich auch in Toren aus, und damit führten die Gastgeber nach rund zehn Spielminuten mit 10:7. Beide Abwehrreihen hatten im ersten Spielabschnitt nicht ihren besten Tag und somit kamen auch Hardheims Angreifer immer wieder zu leichten Toren und hatten nach den beiden Treffern von Thomas Withopf und Robin Steinbach nach 16 Minuten auch wieder den Ausgleich geschafft.

Damit hatten jetzt die Gäste leichtes Oberwasser und schließlich war es Hardheims Goalgetter Robin Steinbach, der darauf erstmals die Führung erzielte. Damit war der TVH jetzt endgültig ein mehr als ebenbürtiger Gegner. Fortan entwickelte sich eine muntere Partie, in der der TVH letztlich eine knappe 20:19-Führung mit in die Pause nehmen konnte.

Nervöse Gastgeber

Die Gäste machten nach der Pause da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, während die Gastgeber zunehmend nervöser agierten und gleich nach Seitenwechsel einen Siebenmeter vergaben. Diese Nervosität spielte dem TVH voll in die Karten, der seinerseits jetzt seine beste Phase hatte. Hardheims Überlegenheit drückte sich zunehmend auch auf den Spielstand aus. Nachdem die Gastgeber ganze 20 Minuten für zwei Tore benötigten, drückte der Spielstand von 26:20 nach rund 45 Minuten Hardheims Überlegenheit trefflich aus. Da konnte man es sich sogar leisten, drei Siebenmeter zu vergeigen ohne selbst nochmals in Bedrängnis zu kommen. Ganz im Gegenteil, der TVH dominierte die Partie jetzt nach Belieben und zog seinerseits bis auf 32:24 davon, nachdem Hardheims bester Torschütze Robin Steinbach Treffer Nummer elf setzte. Damit war das Spiel bereits zugunsten der Gäste gelaufen und Hardheims Team genoss seit langem wieder ein Erfolgserlebnis. Mit 34:27 endete die Partie nach dem letzten Treffer durch Phillip Steinbach – ein wichtiger Sieg, der Hoffnung machen sollte, auch das nächste Spiel nach der zweiwöchigen Pause daheim gegen Friedrichsfeld ebenfalls positiv zu gestalten.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 28.10.2019

Der Gegner war einfach eine Nummer zu groß

TV Hardheim kassiert in der Badenliga mit 25:36 gegen Heidelsheim/Helmsheim die fünfte Niederlage im fünften Spiel

Auch im fünften Anlauf ist für die Badenliga-Handballer des TV Hardheim das erhoffte Erfolgserlebnis ausgeblieben, da der Gegner aus Heidelsheim/Helmsheim eine ganz starke Vorstellung abgab und am Ende verdient mit 36:25 die Oberhand behielt.

Auf Hardheimer Seite hatte man sich viel vorgenommen für diese Partie, war man doch personell bestens aufgestellt. Schon nach wenigen Spielminuten zeigte sich jedoch die Übermacht des Gegners an diesem Tag. Die Gäste waren von Beginn an hellwach und wirbelten mit zahlreichen Angriffsvarianten Hardheims Abwehr ordentlich durcheinander. Dies drückte sich dann auch bereits früh in Zahlen aus. Schon nach zwölf Minuten stand es 8:2 für die Gäste. Dies gab ihnen natürlich noch mehr Sicherheit. Sie bauten ihre Angriffe geduldig auf und fanden stets zum richtigen Zeitpunkt einen Abnehmer, der letztlich ohne große Mühe zum Abschluss kam.

Auf der Gegenseite tat sich der TVH schwer, da die Abwehr der Gäste zum einen sehr gut stand und zum anderen Gästetorhüter Sascha Helfenbein einen glänzenden Tag erwischt hatte.

Nach Treffern von Tim Schneider und Philipp Ohlhaut keimte beim Stand von 5:9 zwar wieder ein Funke Hoffnung auf, doch die Gäste meisterten auch diesen kleinen „Einbruch“ bestens und schalteten noch vor der Pause ihrerseits wieder einen Gang hoch. Das Halbzeitergebnis von 17:11 drückte die Überlegenheit der Gäste klar aus.

Die Gäste knüpften nach der Pause genau da an, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Ehe sich der TVH richtig versah, war der Rückstand auf zehn Tore angewachsen. Längst war die Partie entschieden. Angetrieben von Hardheims erfolgreichsten Torschützen Philipp Ohlhaut versuchten die Gastgeber zwar alles, um vielleicht doch noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, doch die Gäste hatten stets eine passende Antwort.

Für die Gastgeber ging es schließlich nur noch darum, den Rückstand in einigermaßen erträglichen Grenzen zu halten.

Am Ende stand es 36:25 für die Gäste, die allen Grund hatten, mit ihren zahlreich mitgereisten Fans zu feiern, schließlich hat man sich mit diesem Sieg an die Tabellenspitze der Badenliga empor gearbeitet. Der TVH dagegen bleibt dagegen weiterhin im Tabellenkeller hängen, doch besteht natürlich die Hoffnung, vielleicht in der nächsten Partie in Wiesloch erfolgreich zu sein.

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Fehlstart perfekt

Hardheim verliert in der Badenliga erneut

Der TV Hardheim hat es auch im vierten Anlauf nicht geschafft, etwas Zählbares auf seinem Punktekonto gutzuschreiben, und damit darf man nun von einem Fehlstart in die neue Badenliga-Saison sprechen. Dies ist noch kein Beinbruch, denn auch im Spiel gegen das Perspektivteam von Oftersheim/Schwetzingen war man zumindest einem Teilerfolg ganz nahe, doch am Ende einer abwechslungsreichen Partie hatte der Gegner wiederum ein Tor mehr auf dem Konto und siegte mit 27:26.

Nach gutem Beginn und der 3:2-Führung geriet der TVH innerhalb von nur sechs Minuten mit 3:8 in Rückstand und hatte damit bereits nach zwölf Minuten eine schwere Bürde auf sich geladen. Hardheims Abwehr war in der ersten Hälfte einfach zu passiv und damit spielten sich die Gastgeber gute Torchancen heraus und nutzten diese. Zur Pause stand es 17:12.

 

Wieder mit Tempohandball

 

In der Pause sprach Hardheims Coach Lukas Dyszy die Fehler an, und mit Beginn des zweiten Abschnittes setzte seine Mannschaft diese Vorgaben auch wesentlich besser um und ging aus einer stabilen Abwehr zu dem gewohnten Tempohandball über. Fortan war auch wieder die kämpferische Leistung spürbar, und somit schaffte sich der TVH Tor um Tor heran und war nach dem Treffer von Lars Engels zum 25:24 bis auf ein Tor heran, während die Hallenuhr noch fünf Minuten anzeigte. Auf der Gegenseite baute Alexander Lemke den Vorsprung wiederum auf zwei Treffer aus, während der TVH mit dem Treffer von Lukas Schneider abermals zum Anschlusstreffer kam. Auch die erneute Zwei- Tore-Führung durch Marius Meyer drei Minuten vor dem Ende brachte noch nicht die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber, denn Lars Engels sorgte knapp eine Minute vor dem Ende, den Anschlusstreffer zum 27:26. Am Ende fehlte dem TVH wieder das Quäntchen Glück, als man nach erneuter Balleroberung drei Sekunden vor Ende der Partie bei eigenem Abschluss scheiterte.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 15.10.2019 k.n.

Erneut dran, aber wieder verloren

Der TV Hardheim zieht auch in Heddesheim den Kürzeren

Hardheims Handballer haben es auch in ihrem dritten Spiel der noch jungen Badenliga-Saison verpasst, etwas Zählbares auf ihrem Punktekonto gut zuschreiben. „Den Gegner so lange wie möglich zu ärgern“ – so war die Parole von Hardheims Trainer Lukas Dyszy vor dem Spiel. Diese ist zumindest halbwegs aufgegangen. Am Ende musste man sich erneut ärgern, da in der Begegnung gegen den Tabellenführer aus Heddesheim durchaus mehr zu holen war. Am Ende stand aber die 22:24-Niederlage.

 

Damit konnte Hardheims Coach im Großen und Ganzen auch zufrieden sein. Hardheims Abwehr stand im ersten Spielabschnitt sehr gut und damit hatten auch die Angreifer der Gastgeber so ihre Probleme. Nach rund 15 Minuten Spielzeit hatte die TVH-Abwehr erst fünf Gegentreffer zugelassen, allerdings hatte man im Angriff auch noch seine Probleme und damit entsprach der Spielstand von 5:3 durchaus den gezeigten Leistungen.

 

 

Erstmals „mit vier“ vorne

 

Fünf Zeigerumdrehungen später hatte die Gastgeber ihren Vorsprung erstmals auf vier Treffer ausgebaut, doch der TVH hielt auch weiterhin dagegen und setzte alles daran, den Gegner nicht weiter davonziehen zu lassen. Hardheims Coach hatte bis dahin am Spiel seiner Mannschaft nichts Wesentliches zu bemängeln, allerdings waren auch ihm die zahlreichen technischen Fehler beim Umschaltspiel nach vorne nicht entgangen, die eine bessere Torausbeute verhinderten. Damit nahm man auch einen Vier-Tore-Rückstand mit in die Pause.

 

Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste von Beginn an wacher und auch das Umschaltspiel klappte jetzt wesentlich besser. Zwei Treffer von Jannik Huspenina und das Tor von Thomas Withopf brachten den TVH innerhalb von nur drei Minuten in Reichweite und machten den Gästen beim Spielstand von 14:13 wieder Hoffnung. Jetzt war die Partie ein offener Schlagabtausch, in der die Gäste dem Tabellenführer alles abverlangten.

Beim Spielstand von 20:18 versäumten es die Gäste, in dieser wichtigen Phase nochmals den Anschlusstreffer zu schaffen. Im Gegenzug erhöhten die Gastgeber ihren Vorsprung wiederum auf drei Treffer, und damit war die Partie vier Minuten vor dem Ende so gut wie gelaufen auch wenn Jannik Huspenina mit seinem neunten Treffer zum 20:23 seine hervorragende Leistung unterstrich. Am Ende siegte der Favorit mit 24:22 und damit stand der TVH trotz guter Leistung abermals mit leeren Händen da.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 01.10.2019 k.n.

Harter Kampf wurde am Ende nicht belohnt.

SG Pforzheim/Eutingen II - TV Hardheim 26:25

Der TV Hardheim hat auch seine zweite Partie in der Saison in der Handball-Badenliga verloren. Der Ausgang der Begegnung bei der Spielgemeinschaft Pforzheim/Eutingen 2 war mit 26:25 (14:12) allerdings denkbar knapp. Man musste sich über die Niederlage ganz besonders ärgern, da man neun Minuten vor Spielende noch mit zwei Toren in Führung gelegen hatte. Trotz dem Ausfall von Janis Erbacher, der sich gegen Leutershausen eine Schulterverletzung zugezogen hatte, war die Mannschaft um Trainer Lukas Dyszy sehr zuversichtlich angereist. Mit dabei war auch wieder Thomas Withopf, der mit seiner Routine und den gefürchteten Rückraumwürfen der Mannschaft zusätzlich Sicherheit geben sollte. Das Team verkaufte sich zu Beginn der Partie ganz gut und erspielte sich nach dem 4:4-Zwischenstand nach rund acht Minuten sogar ein leichtes Übergewicht. Dies drückte sich dann auch in Toren aus und so führten die Gäste nach Treffern von Steinbach, Engels und Hönninger nach 13 Minuten mit 8:5. Dadurch wurden allerdings die Gastgeber so langsam wach gerüttelt, die nun ihrerseits mit vier schnellen Toren den Spielstand in eine eigene Führung umwandelten.
Die Gäste ließen sich dadurch nicht aus ihrem Rhythmus bringen und gestalteten die Partie weiterhin offen, doch zu mehr als zu einem Anschlusstreffer rechte es nicht. Somit wurden beim Stand von 14:12 für die Gastgeber auch die Seiten gewechselt.
 
TVH sehr kämpferisch doch ohne Belohnung
 
Besser aus der Kabine kam dann wieder der TVH, der die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mächtig Gas gab und bereits nach zehn Minuten durch den Treffer von Lars Engels seinerseits wieder mit 20:17 in Front lag. Von nun an war abermals der TVH das dominantere Team, das seinen Zwei-Tore-Vorsprung bis zur 47. Minute nicht nur verwaltete, sondern nach einem Treffer von Lukas Schneider sogar auf drei Tore ausbaute. Damit wurde zugleich auch die Schlussphase eingeleitet, in der die Gastgeber mit allen Mitteln versuchten, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Nicht nur durch die dritten Zweiminutenstrafe von Lukas Schneider sondern auch die Verletzung von Lars Engels der zu der Zeit mit 7 Treffern bester Schütze seitens der Gäste war wurde die Mannschaft aus Hardheim deutlich geschwächt. Jetzt musste Robin Steinbach, der sich im ersten Spiel eine starke Rippenverletzung zuzog, zurück auf die Platte. Er erhöhte die Führung mit einem wichtigen Treffer wieder auf 2 Tore, doch dies sollte zugleich auch Hardheims letzter Treffer der Partie sein. Die Gastgeber nutzten jetzt jede Lücke in der Hardheimer Abwehr und glichen sieben Minuten vor Schluss zum 25:25 ausgleichen. Viereinhalb Minuten vor Ende der Partie traf Bastian Langenfeld zum 26:25, was gleichzeitig bereits den Entstand bedeutete.
 
Trainer Lukas Dyszy zum Spiel: “Ich bin sehr stolz wie sich meine Mannschaft immer wieder zurückkämpfte und alles gegeben hat, in der Schlussphase konnten wir die rote Karte von Lukas Schneider und die Verletzung von Lars Engels nicht mehr kompensieren. Wir werden die positiven Dinge mitnehmen und uns auf das nächste Auswärtsspiel in Heddesheim konzentrieren.”

© TV Hardheim, Montag, 23.09.2019 - Foto: Janis Erbacher

Gästetorhüter lässt die TV-Angreifer fast verzweifeln

Trotz vielversprechendem Start in die Partie verliert Hardheim zum Saisonauftakt 24:30 gegen den Gast aus Leutershausen

Der TV Hardheim ist bereits in seiner ersten Begegnung der Handball-Badenliga im rauen Handballalltag angekommen. Nach mehrmonatiger Pause und mehreren verheißungsvollen Vorbereitungsspielen, war die Partie gegen Leutershausen II die erste echte Herausforderung und zugleich Standortbestimmung für die neue Saison. Trainer Lukas Dyszy fieberte mit seiner Mannschaft ebenso dem Auftaktspiel entgegen wie auch Hardheims treue Handballfans die sich diesen Termin schon lange vorgemerkt hatten.

Der TVH schüttelte sich kurz und war mit zwei Steinbach-Toren und einem weiteren Treffer von Silas Hefner weiter erstmals auf der Erfolgsspur. Allerdings brachte auch die komfortable 6:2-Führung der Gastgeber auch die Gäste überhaupt nicht aus dem Rhythmus, die ihrerseits munter drauf los stürmten und mit dem kleinsten Akteur Peter Mohr einen wahren Wirbelwind in ihren Reihen hatten, der seine Mitspieler immer wieder clever anspielte, die nur noch abzuschließen brauchten. Damit schmolz Hardheims Vorsprung auch schnell wieder dahin und betrug nach knapp 20 Minuten beim Stand von 10:9 nur noch einen Treffer.

In den verbleibenden zehn Minuten vor dem Seitenwechsel hatten dann doch wieder die Gastgeber ein leichtes Übergewicht und nahmen letztlich auch eine 15:12-Führung mit in die Kabine. Damit konnte man auch auf der Tribüne gut leben. Die zweite Hälfte begann allerdings mit einer Offensive der Gäste, die bereits nach neun Minuten den Ausgleich schafften, um bereits eine Minute später erstmals mit 19:18 in Führung zu gehen.

Spätestens jetzt merkten auch die Zuschauer in der Halle, dass die Partie bis zum Ende ein hartes Ringen um die Punkte werden würde. Die Gastgeber verloren immer mehr ihren Rhythmus und scheiterten nicht nur per Siebenmeter, sondern auch am bestens aufgelegten Gästetorhüter der sich zahlreiche Bälle aus aussichtsreicher Position fischte und so langsam Hardheims Angreifer verzweifeln ließ.

Zehn Minuten vor Schluss schien sich der TVH beim Spielstand von 25:22 schon aufgegeben haben und scheiterte immer wieder im Abschluss. Gerade in dieser Phase vermisste man jemand, der Verantwortung übernahm, um die Partie letztlich mit einem letzten Kraftakt noch zu drehen. Ganze 14 Minuten blieb die Trefferanzeige für Hardheim bei 22 stehen, ehe Jannik Huspenina zum 23:28 aus Hardheimer Sicht traf. Die letzten Minuten genossen letztlich nur die Gäste, die sich mit einem 30:24 die ersten beiden Punkte der Saison sicherten.

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31:29 Sieg im Testspiel gegen die HSG Dittigheim/TBB

Knapper heimSieg mit einigen Zuschauern!

Text folgt.